Sudan: Hunderttausende Kinder mussten ihr Zuhause verlassen.
Deine Spende hilft, Verbrechen zu dokumentieren und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

Gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte, der Universiät Wien, der Österreichischen Liga für Menschenrechte und der Diplomatischen Akademie laden wir dich zum HUMAN RIGHTS TALK am 07. Oktober ein.
Seit Beginn des Schuljahres 2026/27 dürfen Schülerinnen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr an Österreichs Schulen kein islamisches Kopftuch mehr tragen. Schulen sind damit gefordert, das neue Verbot umzusetzen – zunächst durch Gespräche mit den betroffenen Schülerinnen und ihren Erziehungsberechtigten. Bei wiederholten Verstößen sind jedoch auch Verwaltungsstrafen vorgesehen.
Diskutiert werden folgende Fragen:
Welche Erfahrungen machen muslimische Mädchen, ihre Familien und Schulen mit der neuen Regelung? Wie lassen sich Schutzinteressen, Religionsfreiheit, Gleichbehandlung und Kinderrechte miteinander in Einklang bringen? Ein vielfältig besetztes Panel diskutiert die gesellschaftlichen, menschenrechtlichen und verfassungsrechtlichen Dimensionen des Kopftuchverbots sowie seine Auswirkungen auf Schule.
Amnesty International hat eine klare Postition:
Amnesty International kritisiert das Gesetz als diskriminierend und fordert die österreichische Regierung auf, jegliche diskriminierende Maßnahmen zurückzunehmen und stattdessen menschenrechtskonforme Maßnahmen zur Stärkung der Rechte und der Selbstbestimmung von Kindern zu setzen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung bis Dienstag, 6. Oktober 2026, erforderlich.
Das Programm zum Download sowie weitere Details zur Veranstaltung gibt es hier. Die Veranstaltungsräumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
Begrüßung
Podiumsdiskussion