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Amnesty Magazin

Das Magazin über Menschen und ihre Rechte

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ausgabe 1/2026: Ist das noch Lustig?

Manchmal sagt ein Witz mehr aus als jede Analyse. Humor wird jedoch nur selten mit Menschenrechtsarbeit in Verbindung gebracht. Die Idee, ein Heft zum Thema Humor zu machen, lag etwa drei Jahre in unserer Schublade. Doch immer wieder drängten sich das aktuelle Weltgeschehen und vermeintlich akutere Menschenrechtsthemen auf unsere Schreibtische. Und ohne Zweifel, auch dieser Tage gibt es Vieles, das uns beschäftigt: Krieg in der Ukraine und im Iran, am Golf und in der angrenzenden Region, Gewalt gegen Protestierende in England, den USA und weltweit, Hass und Gewalt gegen Frauen*, um nur einiges zu nennen. Vielleicht gerade deswegen ist nun der Zeitpunkt gekommen, an dem wir all der Schwere mit ein klein bisschen „Schmäh“ kontern möchten. 

In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Thema Humor als Ausdruck von Widerstand, Verarbeitung und Menschlichkeit in herausfordernden Zeiten. Wir besuchen Comedy- und Kabarettbühnen in Wien, beleuchten die politische Bedeutung von Memes und werfen einen Blick auf die Rolle von Humor im Alltag von Menschen in der Ukraine während des Krieges.

Außerdem sprechen wir mit Amnesty International USA Direktorin Tarah Demant über reproduktive Rechte und Geschlechtergerechtigkeit sowie mit der französischen Performancekünstlerin Phia Ménard über Kunst, Gesellschaft und Perspektiven auf unsere Gegenwart.

Kabarett kann Informationen in Infotainment verwandeln und das Gefühl der Ohnmacht zu einem kollektiven Gefühl machen. Humor macht vieles aushaltbar, das sonst unerträglich wäre.

Malarina, Kabarettistin

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  • v.l.n.r. Alexa Oetzlinger, Der Kuseng, Flona © Amnesty International / Julia Trampitsch

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  • © Screenshots: instagram.com / x.com

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    Wer für eine Sache mobilisiert, kann heutzutage mit Sozialen Medien viele Menschen erreichen. Doch auch Falschinformationen sind schnell verbreitet.

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    Er organisiert seit Jahren Hilfsgüter für Geflüchtete, rappt gegen Rechtsextreme und legt sich vor Gericht mit politischen Institutionen an: Petar „Pero“ Rosandić setzt mit seinem Aktivismus da an, wo die EU versagt. Ein Porträt von Alex Stanić.

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