© Amnesty International
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Event

Nein zur NÖ Bezahlkarte: Protestaktion in St. Pölten

20. Juni 2026
Beginn: 11:00 Uhr
Riemerplatz, St. Pölten, 3100

Menschen mit Fluchterfahrung oder Migrationsgeschichte sind besonders häufig mit Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert.

Seit November 2024 hat Niederösterreich offiziell eine sogenannte „Bezahlkarte“ für Asylsuchende eingeführt, die dem Modell einer Sachleistungskarte entspricht. Anders als reguläre Bankkarten führt die niederösterreichische Sachleistungskarte durch ihre eingeschränkte Funktionsweise und technische Probleme bei asylsuchenden Menschen häufig zu persönlichen Gefühlen wie Scham, Schuld oder Verlegenheit.

Schutzsuchende Menschen bekommen täglich nur 5,71 Euro auf die Karte geladen. Sie kann nur in bestimmten Einzelhandels-Supermärkten verwendet werden, Bargeldabhebungen und Überweisungen sind ausgeschlossen, und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie der Kauf in Apotheken und das Einkaufen in Sozialmärkten ist ebenfalls nicht möglich. Zusätzlich kommt es immer wieder zu technischen Problemen.

NÖ muss die Ausgrenzung stoppen und die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen!

Amnesty International fordert die niederösterreichische Landesregierung auf, einen angemessenen Lebensstandard für Asylsuchende zu gewährleisten, die technischen Probleme der Bezahlkarte zu beheben und ihre Nutzungsmöglichkeiten auszuweiten.

Das fordern wir in einer Protestaktion am Weltflüchtlingstag, dem 20. Juni, in St. Pölten

Mehr zur Amnesty Recherche zur Bezahlkarte

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