© APA-Images / AP / Ethan Cairns
© APA-Images / AP / Ethan Cairns
Action

Humanity must win – eine Weltmeisterschaft für alle, nicht für wenige!

Alle vier Jahre vereint Fußball Milliarden Menschen weltweit. Unterschiedliche Menschen und Kulturen kommen und feiern zusammen ein gemeinsames Ereignis: die Männerfußball-Weltmeisterschaft. 

Herkunft, Sprache, Religion oder Identität spielen keine Rolle mehr. Genau das macht eine Weltmeisterschaft so besonders. Sie hat das Potential, Menschen zusammen zu bringen und Vielfalt wie kein anderes Ereignis zu feiern. 

Doch dieser gemeinsame Traum ist bedroht. 

Während das Turnier näher rückt, gehen die Behörden in den USA, Mexiko und Kanada weiterhin gegen Migrant*innen vor, schränken Proteste ein und drängen bereits marginalisierte Gemeinschaften weiter aus dem Blickfeld. Allein im Jahr 2025 hat die Regierung von Donald Trump über 500.000 Menschen abgeschoben – mehr als sechsmal so viele, wie das WM-Finale vor Ort verfolgen werden – und Migrationsbehörden haben Migrant*innen, Demonstrierende und Beobachtende getötet.

In Mexiko gefährdet der Einsatz des Militärs friedliche Proteste. In Kanada werden obdachlose Menschen weiter an den Rand gedrängt. In allen drei Ländern sind Fans aus der LGBTQIA+ Community Diskriminierung, Gewalt und Belästigung ausgesetzt.

Was eine weltweite Feier sein sollte, droht zu einem Fest der Angst zu werden.

Das muss aufhören. Fans und lokale Gemeinschaften sollten frei feiern können. Die FIFA hat ein Turnier versprochen, bei dem sich alle sicher, einbezogen und frei fühlen, ihre Rechte auszuüben – doch Repression und Spaltung drohen in den Mittelpunkt zu rücken.

FIFA und Gastgeber*innenländer müssen jetzt handeln. 

Diese Weltmeisterschaft gehört uns allen – es ist Zeit, dieses Versprechen einzulösen. Fordere FIFA-Präsident Gianni Infantino auf sicherzustellen, dass die Gastgeber*innenländer: 

  • die Rechte auf Meinungsfreiheit und friedliche Versammlung innerhalb und außerhalb der Männerfußball-WM-Spielorte gewährleisten
  • Medien und Menschenrechtsverteidiger*innen schützen
  • den Einsatz militärischer Kräfte für zivile Polizeiaufgaben vermeiden
  • garantieren, dass Männerfußball-WM-Veranstaltungen nicht Ziel migrationspolitischer Maßnahmen werden
  • wirksame Maßnahmen zum Schutz von LGBTQIA+-Personen vor Diskriminierung, Belästigung und Gewalt ergreifen
  • besonders in den USA wahllose Razzien, ethnisches Profiling, willkürliche Verhaftungen, Masseninhaftierungen und rechtswidrige Abschiebungen beendet werden
  • besonders in den USA diskriminierende Einreiseverbote aufgehoben werden und Vorschäge zur Überprüfungn von Social Media Konten zurückgenommen werden

Friedlicher Protest muss respektiert, Masseninhaftierungen und Abschiebungen müssen beendet und alle Menschen müssen vor Diskriminierung geschützt werden!

Fordere gemeinsam mit uns Freiheit statt Angst, Einheit statt Spaltung und Menschlichkeit statt Grausamkeit!

Anrede