Wir alle kennen das: Am Arbeitsplatz, beim Familientreffen oder am Stammtisch mit Bekannten wird ein generalisierender und diskriminierender Spruch geäußert. Und uns fällt das beste Argument, um darauf zu reagieren, erst hinterher ein.
Das von dem deutschen Politologen Klaus-Peter Hufer entwickelte Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien. Diverse Methoden der Menschenrechtsbildung unterstützen dabei, gestärkt in den Diskurs zu gehen und die Verbindungen zu den Menschenrechten sichtbar zu machen.
Das Train the Trainer-Format beinhaltet:
- Auseinandersetzung mit Diskriminierung und diskriminierenden Aussagen*
- simulierte Gesprächssituationen zur Erprobung von Reaktionsweisen
- gemeinsame Entwicklung von Strategien gegen Parolen
- interaktive Übungen und Gruppenarbeiten, die zu Selbstreflexion und inhaltlicher Vertiefung anregen
- Inputs zu den politischen Hintergründen der Parolen
- Auseinandersetzung mit (eigenen) Klischees und Vorurteilen
- Hinweise zur Rolle von Trainer*innen und zur Anwendung des Trainings im eigenen Kontext
Dieses Training richtet sich an Personen, die selbst Trainings gegen Stammtischparolen durchführen möchten.
Bitte beachten: Ein Zertifikat für das Training kann nur bei 100%iger Anwesenheit erworben werden.
*Hinweis: Bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen werden diskriminierende Aussagen zitiert und bei Übungen und Simulationen bearbeitet. Diese Inhalte können belastend und emotional herausfordernd sein, insbesondere für Personen, die selbst Diskriminierung erfahren (haben).