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© DIMITAR DILKOFF AFP Picturedesk.Com

Russischer Einmarsch in die Ukraine

Stoppt die Agression und schützt Zivilist*innen in der Ukraine!

Die Menschen in der Ukraine erleben eine schwere Menschenrechtskrise. Zivilist*innen sterben, darunter auch Kinder, und viele weitere Menschenleben sind in Gefahr.

Während Russland seinen Krieg gegen die Ukraine fortsetzt, deckt Amnesty International Menschenrechtsverletzungen und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht auf und sammelt Beweise – mittels Researcher*innen vor Ort und durch das Crisis Evidence Lab. Von der Verwüstung in Izium bis zur Belagerung von Mariupol, vom Beschuss in Kiew bis zu den Vertriebenen in Lwiw – wir helfen, die Welt über die Geschehnisse in der Ukraine zu informieren.

ZuR Übersicht Aller bERICHTE

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine ist ein offensichtlicher Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und ein Akt der Aggression, der ein Verbrechen nach internationalem Recht darstellt. Alle an diesem Verbrechen Beteiligten müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Der russische Präsident Wladimir Putin, seine Regierung und die russischen Streitkräfte versuchen verzweifelt, die Wahrheit über den Krieg zu verbergen – einschließlich der möglichen Kriegsverbrechen, die sie in der Ukraine begehen. Weltweit haben Hunderttausende Menschen ihre Stimmen gegen den Krieg erhoben, auch in Russland selbst standen bereits Tausende mutige Menschen öffentlich gegen den Krieg auf – doch ihre Proteste werden von den russischen Behörden brutal niedergeschlagen. Mit der gewaltsamen Auflösung von Anti-Kriegs-Kundgebungen und der Zensur der Presse tritt die russische Regierung das Recht auf freie Meinungsäußerung mit Füßen.

Auf dieser Seite findest du regelmäßig Berichte und Recherchen von Amnesty International über den Krieg in der Ukraine, die dazu beitragen, die durch die russische Invasion verursachten Menschenrechtsverletzungen aufzudecken und zu dokumentieren.


Was muss jetzt passieren?

Amnesty International fordert

  • das sofortige Ende der wahllosen Angriffe durch die russischen Truppen, die gegen das Kriegsrecht verstoßen.
  • dass allen Menschen, die vor dem Krieg fliehen, ihr Recht gewährt wird, Sicherheit in anderen Ländern zu finden und dort um Asyl anzusuchen.
  • die UN-Generalversammlung dazu auf, eine Resolution zu verabschieden, die den rechtswidrigen Angriff Russlands verurteilt und ein Ende aller Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte fordert.
  • dass das brutale Vorgehen russischer Behörden gegen Personen, die sich gegen den Krieg aussprechen, sofort enden muss.

Die Invasion hat eine gewaltige Menschenrechtkrise ausgelöst, die sich zur schlimmsten Katastrophe in der jüngeren europäischen Geschichte entwickeln könnte. Russland verletzt die Souveränität der Ukraine und stellt die globale Sicherheitsarchitektur in Frage.

Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International
© Hochhaus in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach dem Einschlag einer russischen Rakete (26. Februar 2022)  © AFP via Getty Images © Hochhaus in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach dem Einschlag einer russischen Rakete (26. Februar 2022) © AFP via Getty Images

3,8 Millionen Vertriebene

Die schlimmste Flüchtlingskrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg

Ukrainische Zivilist*innen, deren Häuser zerstört wurden und die um ihr Leben fürchten, sind gezwungen, massenhaft aus dem Land zu fliehen. Bis heute leben Tausende von Menschen unter rechtswidrigem Bombardement, während Millionen von Menschen im Verlauf des Konflikts in der Ukraine vertrieben wurden. Schätzungsweise 3,8 Millionen Menschen sind bereits in die Nachbarländer geflohen.

Die Angriffe der russischen Streitkräfte auf die Zivilbevölkerung und die Zerstörung der zivilen Infrastruktur der Ukraine verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte. Die Kriegsparteien müssen alle Anstrengungen unternehmen, um die Zivilbevölkerung zu schonen, ihr sicheres Verlassen der Konfliktgebiete zu ermöglichen und den Zugang zu unparteiischer humanitärer Hilfe zu erlauben. Amnesty International appelliert an die Parteien, sich auf die Einrichtung gut geplanter und sicherer humanitärer Korridore zu einigen und solche Vereinbarungen einzuhalten.

Amnesty International beobachtet auch die Situation in den Aufnahmeländern und an den Grenzen. Geflüchtete berichteten Amnesty International von großer Hilfsbereitschaft freiwilliger Helfer*innen, aber auch von Hürden, Diskriminierung und gewaltsamen Angriffen an den Grenzen. Einige hoffen auf eine baldige Rückkehr in die Ukraine. Die Aufnahmeländer müssen den Menschen menschenwürdige Aufnahmebedingungen bieten und ihre Rechte schützen. Jeder Mensch, der vor Gefahren oder Konflikten flieht, muss ohne Diskriminierung Schutz erhalten.

© Anadolu Agency Via Getty Images © Anadolu Agency Via Getty Images



Die Menschen in der Ukraine brauchen dringend DEINE Hilfe!


Der Schutz der Zivilbevölkerung
in der Ukraine muss jetzt absolute Priorität haben. Spende jetzt und hilf uns, rasch für die Menschen in der Ukraine aktiv werden zu können. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!

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Aktuelle Informationen und recherchen von amnesty international aus der ukraine

Amnesty International beobachtet die Lage der Zivilbevölkerung in der Ukraine genau und wird weiterhin Menschenrechtsverletzungen und Verstöße gegen das Völkerrecht aufdecken und dokumentieren. Unten findest du aktuelle Inhalte und Informationen zu unseren Recherchen in der Ukraine.

Ukraine: Zivilist*innen brauchen dringend Schutz!

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