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© Philipp Lipiarski

Presseaussendung

Amnesty Spendenwand in der SCS

23. Juli 2021

Zusammenfassung

  • Gemeinsames Projekt von Shopping City Süd und Amnesty International: Besucher können an der Spendenwand in der SCS via NFC-Terminal fünf, zehn oder 20 Euro spenden
  • SCS verdoppelt die ersten 100 Spenden

Es ist ein gemeinsames Projekt, das es so in einem Einkaufszentrum in Österreich noch nicht gegeben hat. Die Shopping City Süd stellt Amnesty International für die nächsten vier Monate eine große „Donation Wall“ zur Verfügung. Die Besucher der SCS haben so die Möglichkeit, die Menschenrechtsorganisation und aktuelle Kampagnen kennenzulernen und vor Ort unkompliziert und kontaktlos via NFC-Terminal fünf, zehn oder 20 Euro direkt an Amnesty International zu spenden. Die in der SCS abgebildete erfolgreiche Kampagne für die kambodschanische Menschenrechtsverteidigerin und Landrechtsaktivistin Tep Vanny zeigt, was hartnäckige Menschenrechtsarbeit bewirken kann: Tep Vanny ist jetzt frei. Aktuell setzt sich Amnesty International Österreich unter anderem für zwei in Teheran inhaftierte Österreicher ein. Zu finden ist die Donation Wall im Bereich des besucherstarken Food Courts in der Nähe des Water Plaza auf Ebene 1.

Amnesty International leistet seit Jahrzehnten einen wertvollen und wichtigen Beitrag zum Schutz von Menschen und Menschenrechten weltweit. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit mit der Donation Wall einen kleinen Beitrag leisten zu können und werden auch die Spendensumme der ersten 100 Personen verdoppeln.

Tomas Urbanovsky, Center Manager der Shopping City Süd

Amnesty International setzt sich weltweit für Menschen in Gefahr ein, die unschuldig in Gefängnissen sitzen, ohne Rechtsgrundlage festgehalten werden oder in meist grob unfairen Prozessen verurteilt wurden. Oft, so wie im Fall der Kambodschanerin Tep Vanny, sind es Menschenrechtsaktivist*innen, die wegen der friedlichen Ausübung ihrer Menschenrechte willkürlich inhaftiert wurden. "Tep Vanny ist ein Symbol für friedlichen Widerstand und den Umgang vieler Regime mit Menschenrechten. Aber sie ist auch ein Zeichen dafür, dass die Arbeit und der Einsatz von Amnesty International wirken", sagt Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich.

Tep Vanny ist nach den anhaltenden Protesten von tausenden Menschen freigekommen. Dieser Fall und viele andere Erfolge spornen uns an, weiter diesen Weg zu gehen.

Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich

Tomas Urbanovsky, Center Manager der Shopping City Süd und Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich

Aktuell fordert Amnesty unter anderem die Freilassung der zwei in Teheran unter katastrophalen Haftbedingungen inhaftierten Österreich-Iraner Massud Mossaheb und Kamran Ghaderi, die aufgrund von unter Folter bzw. durch Drohungen zustande gekommenen Geständnisse zu mehreren Jahren Haft verurteilt wurden. „Seit über fünf Jahren wachsen Kamran Ghaderis Kinder ohne ihren Vater auf. Es ist allerhöchste Zeit, ihn zu seiner Familie zurückkehren zu lassen. Er und Massud Mossaheb müssen unverzüglich freigelassen werden. Die Familien der beiden fürchten hier in Österreich um das Leben der beiden“, so Schlack.

Iran: Sofortige Freiheit für Österreicher im Gefängnis

Die beiden österreichisch-iranische Staatsbürger Kamran Ghaderi und Massud Mossaheb sind seit Jahren willkürlich und zu Unrecht im Iran in Haft. Fordere mit uns ihre Freilassung!

Afghanistan: Bedrohte Frauen schützen!

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