Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten
Deine Spende hilft, Menschenrechtsverletzungen aufzudecken, Beweise zu sichern und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

Gemeinsam mit dem Department of Legal Studies der Central European University (CEU) läd Amnesty International Österreich am 26. November zu Podiumsdiskussion und Ausstellung ein.
Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Europäische Staaten versuchen zunehmend, Migrationskontrolle über ihre eigenen Grenzen hinaus zu verlagern. Sie setzen dabei auf Kooperationen mit Drittstaaten, Asylverfahren außerhalb der EU, Abkommen zur Grenzkontrolle und Rückführungsmechanismen, einschließlich der Abschiebung von Menschen ohne Staatsbürgerschaft. Diese Externalisierung zählt zu den umstrittensten Entwicklungen in der heutigen Migrationspolitik.
Was bedeutet die Auslagerung von Migrationskontrolle für den Zugang zu Asyl? Wer trägt die Verantwortung, wenn Schutz an den Grenzen Europas oder in Drittstaaten verweigert wird? Und wie lässt sich diese Politik mit internationalem Flüchtlings- und Menschenrechtsschutz vereinbaren? Ein Podium aus Recht, Forschung und Psychologie beleuchtet die rechtlichen, politischen und menschenrechtlichen Dimensionen der Externalisierung und ihre Folgen für die betroffenen Menschen.
Nach der 90-minütigen Diskussion laden wir zu einem kleinen Empfang. Dabei kannst du zwei künstlerische Projekte zu Gewalt an Grenzen und Migration entdecken. SOS Balkanroute zeigt die Ausstellung „Challenging Borders“, ein Mosaik aus Fotografien, Audioarbeiten, Texten und Installationen von Orten entlang der Balkanroute. Die ehemalige CEU-Studentin Lorelei Bonnet-Gonnet präsentiert ihre Graphic Novel „Paths of Desperate Hope – Illustrated“ über Erfahrungen von Gewalt an Grenzen in Lateinamerika.
Begrüßung
Podiumsdiskussion
Moderation
Ausstellungen