Sudan: Über 100 Demonstrierende getötet
Paramilitärische Sondereinheit attackiert und tötet friedliche Demonstrierende
Die Menschen im Sudan haben ihr Leben und ihre Sicherheit riskiert, um ein besseres Land zu fordern. Die Demonstrierenden kämpften mutig für Veränderung und forderten Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit – im April 2019 wurde Präsident Omar al-Bashir seines Amts enthoben.
Doch die sudanesische Bevölkerung hatte wenig Zeit zum Feiern. Jene paramilitärische Sondereinheit namens Rapid Support Forces (RSF), die für Menschenrechtsverletzungen in Darfur verantwortlich ist, führt jetzt das brutale Vorgehen gegen friedliche Demonstrierende an, die eine zivile Führung fordern.
Bei der Auflösung friedlicher Proteste in der sudanesischen Hauptstadt Khartum wurden Anfang Juni mehr als 100 Menschen getötet. Das Internet und die sozialen Medien sind blockiert.
Die Afrikanische Union hat den Sudan bereits suspendiert, und der äthiopische Premierminister hat sich am 7. Juni 2019 mit dem Übergangs-Militärrat getroffen. Mit ausreichendem Druck können wir sicherstellen, dass die Stimmen des sudanesischen Volkes bei jeder Vermittlung gehört werden.
Dieser Appell ist abgelaufen. Vielen Dank allen, die sich eingesetzt haben!
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