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Behörden müssen Mord an Berta Cáceres lückenlos aufklären

1. März 2019

Die Ermordung von Berta Cáceres jährt sich zum dritten Mal. Die weltbekannte Menschenrechtsverteidigerin und Umweltaktivistin in war in der Nacht auf den 3. März 2016 in ihrem Haus in La Esperanza, Honduras, erschossen worden.

„Mittlerweile gab es in diesem Fall ein Urteil. Und in den letzten Tagen hat die Staatsanwaltschaft angekündigt, jene Person anzuklagen, die verdächtigt wird, hinter der Ermordung von Berta Cáceres zu stehen“, sagt Erika Guevara-Rosas, Amerika-Direktorin bei Amnesty International. Dennoch ist die honduranische Justiz weiterhin in der Verantwortung, den Mord lückenlos zu untersuchen.

Unabhängige Gerichte müssen sicherstellen, dass alle Verantwortlichen – nicht nur direkt Beteiligte – zur Rechenschaft gezogen werden.

Erika Guevara-Rosas, Amerika-Direktorin bei Amnesty International

"Alle Verantwortlichen und Drahtzieher*innen müssen in einen fairen und unabhängigen Prozess vor Gericht gebracht werden. Das wäre ein wichtiges Signal für die Menschen in Honduras und die internationale Staatengemeinschaft, dass es keine Straffreiheit für die Ermordung von Menschenrechtsverteidiger*innen geben wird.“

Hintergrund

Mit der Kampagne „Es beginnt hier“ setzt sich Amnesty International weltweit für besseren Schutz und die Förderung von Menschenrechtsverteidiger*innen ein. Gemeinsam mit Hunderten Unterstützer*innen fordern wir, dass der Mord an Berta Caceres lückenlos aufgeklärt wird.

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