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Wie eure Briefe Leben verändern

20 Jahre Briefmarathon

Vor zwanzig Jahren begann der Briefmarathon als kleine Aktion. Heute ist er das größte Menschenrechtsevent der Welt: Rund um den Tag der Menschenrechte schreiben Hunderttausende Unterstützer*innen auf der ganzen Welt Briefe, verschicken Solidaritätskarten, unterzeichnen Petitionen und setzen viele andere Aktionen.

Beim Briefmarathon bündeln wir weltweit unsere Kräfte – und erreichen deshalb jedes Jahr positive Veränderungen für die Menschen: Zu Unrecht Inhaftierte werden freigelassen, Verantwortliche werden vor Gericht gestellt und für Menschen im Gefängnis verbessern sich die Haftbedingungen.

Eure Briefe RETTEN LEBEN UND befreien Menschen aus dem Gefängnis

 

Eure Briefe - eure Erfolge

  • Das Todesurteil gegen Magai Matiop Ngong wurde aufgehoben. Er war mit nur 15 Jahren im Südsudan zum Tode veurteilt worden. Beim Briefmarathon 2019 forderten mehr als 765.000 Menschen auf der ganzen Welt Präsident Salva Kiir auf, das Todesurteil umzuwandeln.
  • © Privat
    Am 27. Juni 2021 wurde die saudi-arabische Frauenrechtsaktivistinnen Nassima al-Sada nach drei Jahren unrechtmäßiger Haft endlich freigelassen. Zahllose Menschen überall auf der Welt setzten sich für ihre Freilassung von Nassima al-Sada ein – über 777.000 Menschen allein im Rahmen des Briefmarathons 2020.
  • © Privat
    In Ankara standen 18 Studierende und eine Lehrperson unter Anklage, weil sie an einer Pride-Parade an ihrer Uni teilgenommen hatten. Beim Briefmarathon 2020 sandten Menschen von überall auf der Welt mehr als 445.000 Briefe, Faxe, Emails und SMS an die türkischen Behörden mit der Forderung, alle Anklagen gegen die 19 Betroffenen fallenzulassen. Im Oktober 2021 wurden sie freigesprochen.
  • 2016 wurde Muhammad Bekzhanov nach 17 Jahren in einem usbekischen Gefängnis freigelassen. Er gehörte zu den am längsten inhaftierten Journalisten der Welt. Bekzhanov wurde 1999 inhaftiert, nachdem man ihn unter Folter gezwungen hatte, staatsfeindliche Straftaten zu „gestehen“. Hunderttausende Menschen weltweit setzten sich während des Amnesty-Briefmarathons 2015 und darüber hinaus für seine Freilassung ein.
  • ©  Vanya Püschel/ Amnesty International
    Am 17. Mai 2015 konnte Chelsea Manning das Gefängnis verlassen, nachdem US-Präsident Barack Obama ihre 35-jährige Freiheitsstrafe im Januar kurz vor Ende seiner Amtszeit verkürzt hatte. Sie wurde verhaftet, weil sie vertrauliche Informationen – auch über mögliche Kriegsverbrechen des US-Militärs – öffentlich gemacht hatte. Mehr als eine Viertelmillion Menschen setzten sich im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons 2014 für ihre Freilassung ein.

Eure Briefe Machen mut und geben Hoffnung

Briefmarathon 2020: Gustavo gatica ist überwältigt von der weltweiten unterstützung

© Edgard Garrido © Edgard Garrido

Briefmarathon 2017: Edward Snowden liest eure Briefe und kann nicht aufhören, zu lächeln.

Briefmarathon 2015: Phyoe Phyoe Aung und Moses Akatugba schöpfen neuen Mut und erlangen ihre Freiheit.

(c) Bay bay

Phyoe Phyoe Aung saß über ein Jahr im Gefängnis, weil sie einen friedlichen Protestmarsch von Studierenden in Myanmar organisiert hat. Im April 2016 wurden sie – dank des internationalen Drucks durch den Briefmarathon – entlassen.

Eure Briefe sind nicht bloß Briefe, sie sind auch große Geschenke und große Kraftspender ...

Phyoe Phyoe Aung

(c) Amnesty International

Moses Akatugba wurde nach drei Jahren in der Todeszelle vom Gouverneur des Delta-Staates in Nigeria begnadigt. Als 16-Jähriger wurde er von der nigerianischen Armee festgenommen und unter Folter gezwungen, vorgefertigte Geständnisse zu unterschreiben.

Ich bin überwältigt. Ich danke Amnesty International und seinen Aktivist*innen für die große Unterstützung ...

Moses Akatugba