Infostand Urblorpl 260323
Logonurjaheißtja
Event

22. Mai 2026 InfoStand "Nur JA heißt JA! SO geht Konsens."

22. Mai 2026
Beginn: 16:00 Uhr
AIÖ, Urban-Loritz-Platz, 1070 Wien

Die Gruppe Wien sammelt am 22. Mai 2026 von 16-18:00 Uhr vor der U-Bahnstation Urban-Loritz-Platz bei einem Infotisch Unterschriften für Frauenrechte:

Logonurjaheißtja

Jede 4. Frau betroffen: Nur JA heißt JA ins Gesetz!

  • Nur Ja heißt Ja“ stellt die Zustimmung aller Beteiligten ins Zentrum (im Gegensatz zu “Nein heißt Nein”).
  • Wir brauchen in Österreich ein Sexualstrafrecht, das Gewaltbetroffenen den Rücken stärkt.
  • Sex braucht die Zustimmung aller Beteiligten, sonst ist es eine Vergewaltigung. „Nur Ja heißt Ja“ schützt die sexuelle Selbstbestimmung ausreichend.
  • Das „Nein heißt Nein“-Prinzip reicht nicht aus: Angst oder Schockstarre hindern Betroffene oft daran, Nein zu sagen! 
  • Österreich muss jetzt die Chance ergreifen, dem Trend in Europa zu folgen und ein zeitgemäßes Sexualstrafrecht einzuführen.
  • Laut der Statistik Austria erleben knapp 24% aller Frauen in Österreich ab dem 15. Lebensjahr sexualisierte Gewalt. 

Petition

Jeder Mensch

Pakistan: Menschenrechtsanwält*innen zu langen Haftstrafen verurteilt

Am 24. Januar wurden die Menschenrechtsanwält*innen Imaan Mazari und Hadi Ali Chattha wegen "Cyberterrorismus" und "Falschinformationen" zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil sie sich auf der Social-Media-Plattform X mit belutschischen und paschtunischen Aktivist*innen solidarisch erklärt und das pakistanische Militär kritisiert hatten. Sie wurden am 23. Januar festgenommen und sind nun im Adila-Gefängnis in Rawalpindi inhaftiert. Imaan Mazari und Hadi Ali Chattha sind bekannte Anwält*innen, die sich für die Rechte zahlloser Menschen eingesetzt haben und allein wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte in Pakistan zur Zielscheibe wurden.

Petition

Frauenrechte (2)

Philippinen: Haft für Journalistin und Gemeindemitarbeiterin

Am 22. Januar wurden die Journalistin Frenchie Mae Cumpio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil wegen angeblicher Terrorismusfinanzierung zu Haftstrafen von 12 bzw. 18 Jahren verurteilt. Sie sind bereits seit dem 7. Februar 2020 inhaftiert. Die beiden Frauen haben Berufung gegen ihre Verurteilung eingelegt. Ihr Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde am 16. Februar abgelehnt. Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil gehören zusammen mit drei weiteren Personen zu den "Tacloban 5", die bei Razzien festgenommen wurden.  Amnesty International fordert die philippinischen Behörden auf, Alexander Philip "Chakoy" Abinguna, Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil unverzüglich und bedingungslos freizulassen und die Verfolgung der "Tacloban 5" sofort zu beenden.

Petition

Frauenrechte

Ruanda: Parteivorsitzende und Mitglieder freilassen!

Die Oppositionspolitikerin und Vorsitzende der Partei DALFA-Umurinzi, Victoire Ingabire, acht DALFA-
Mitglieder und ein Journalist sind wegen ihrer friedlichen politischen Aktivitäten willkürlich inhaftiert. Ihnen
werden Umsturzabsichten vorgeworfen. Ihnen werden unter anderem die „Bildung einer kriminellen Vereinigung oder der Beitritt zu einer solchen, die Verschwörung zur Begehung von Straftaten gegen die Regierung und die
Aufwiegelung der Bevölkerung“ zur Last gelegt. 
Es besteht große Sorge über die anhaltende willkürliche Inhaftierung.

Petition

MW Feb 3

Vietnam: Inhaftierte Landrechtsaktivistin braucht medizinische Hilfe

Der Gesundheitszustand von Cấn Thị Thêu verschlechtert sich weiter. Die bekannte Landrechtsaktivistin ist seit mehr als fünf Jahren in Haft. Sie soll Folter und unmenschlichen Haftbedingungen ausgesetzt sein. Im Januar schilderte sie ihren Angehörigen bei einem Besuch Symptome, die auf einen Schlaganfall hinweisen. Doch ihr Antrag auf medizinische Behandlung wurde abgelehnt.

Petition