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JULIAN ASSANGE DARF NICHT AN DIE USA AUSGELIEFERT WERDEN

13. Mai 2019

Julian Assange darf nicht an die USA ausgeliefert werden: Dort besteht Gefahr, dass er Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden könnte

Julian Assange drohen in den USA aufgrund seiner Arbeit mit Wikileaks unmenschliche Haftbedingungen bis hin zu Folter und Misshandlung sowie ein unfairer Prozess, bei dem selbst die Todesstrafe nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Die Erfahrungen Chelsea Mannings zeigen, dass diese Befürchtungen nicht unbegründet sind. Deshalb fordert Amnesty International von der britischen Regierung und den schwedischen Behörden, Julian Assange nicht an die USA auszuliefern. 

"Wir fordern die Behörden auf, Julian Assange nicht auszuliefern oder anderweitig in die USA zu entsenden, wo die Gefahr besteht, dass er schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt ist", sagt Massimo Moratti, stellvertretender Recherche-Direktor für Europa. 

Julian Assange werden auch andere Straftaten vorgeworfen, insbesondere Vergewaltigung in Schweden. Diese Vorwürfe gegen ihn müssen gründlich untersucht und in einem fairen Verfahren geklärt werden, sagt Moratti: "Vergewaltigungsvorwürfe müssen immer mit äußerster Ernsthaftigkeit behandelt werden. Die Vorwürfe gegen Julian Assange müssen gründlich untersucht werden - auf eine Art und Weise, die die Rechte sowohl des Beschwerdeführers als auch der untersuchten Person respektiert."  

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