Sudan: Hunderttausende Kinder mussten ihr Zuhause verlassen.
Deine Spende hilft, Verbrechen zu dokumentieren und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Themen rund um Israel/Palästina stellen Bildungsarbeiter*innen vor besondere Herausforderungen: Sie sind emotional und politisch aufgeladen und von unterschiedlichen familiären, gesellschaftlichen, medialen und politischen Perspektiven geprägt. Wie können Bildungsräume damit professionell und menschenrechtsorientiert umgehen?
Die Fortbildung verbindet die menschenrechtliche Expertise von Amnesty International mit einer rassismuskritischen pädagogischen Perspektive:
Amnesty gibt im ersten Teil der Fortbildung Einblick in menschenrechtliche Grundlagen. Was sind Menschenrechte? Und was bedeuten sie für unseren Alltag und die pädagogische Arbeit?
Danach wird es eine menschenrechtliche Analysen zur Situation in Israel und Palästina geben. Außerdem wird gezeigt, wie Berichte bei Amnesty International entstehen, recherchiert und bewertet werden – unter anderem am Beispiel der Berichte zum Genozid in Gaza und der ethnischen Säuberung im Westjordanland.
Auf dieser Grundlage beschäftigt sich der zweite Teil mit den Fragen,
Die Teilnehmer*innen erhalten Raum, ihre eigene Erfahrungen, Unsicherheiten und konkrete Situationen aus ihrer pädagogischen Praxis einzubringen. Methodisch kommen moderierte Reflexions- und Positionierungsübungen, Fallbeispiele, Diskurs- und Medienanalysen sowie Kleingruppenarbeit zum Einsatz.
Ziel: Die Teilnehmer*innen gewinnen fachliche Orientierung und mehr Sicherheit im Umgang mit Themen rund um Israel und Palästina in Bildungssettings. Sie reflektieren eigene Positionierungen und entwickeln Sensibilität für eine menschenrechtsbasierte und rassismuskritische Bildungsarbeit.
Freitag, 16. April 2027
14:00
- 20:00 Uhr
10-20 Personen
Deutsch
€ 89 regulär
€ 80 für Amnesty Mitglieder
Falls der volle Teilnahmebetrag nicht für dich finanzierbar ist, setze dich bitte mit uns in Verbindung. Wir vereinbaren einen für dich finanzierbaren Betrag.
Solltest du eine Frage haben, kontaktiere uns bitte unter academy@amnesty.at
Philipp Salzmann-Stöckl ist Politikwissenschafter und Bildungsarbeiter mit langjähriger Erfahrung in Menschenrechtsbildung und emanzipatorischer Erwachsenenbildung. Er arbeitet mit Jugendlichen, Studierenden und Bildungsarbeiter*innen und entwickelt und leitet Workshops, Fortbildungen und Reflexionsformate. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf rassismuskritischer Pädagogik sowie auf der Gestaltung diskriminierungssensibler Bildungsräume. Seit rund 20 Jahren beschäftigt er sich wissenschaftlich, menschenrechtlich und aktivistisch mit Israel/Palästina. Diese Expertise verbindet er mit seiner Erfahrung in der Begleitung und Beratung von Bildungsarbeiter*innen sowie in der Auseinandersetzung mit konkreten pädagogischen Situationen und gesellschaftlichen Diskursen.

Alexander Weihrauch ist Rechtswissenschaftler mit einer Spezialisierung auf Menschenrechte und Völkerrecht. Er ist Experte für strategische Kampagnenführung bei Amnesty International Österreich und arbeitet an der Schnittstelle von Menschenrechten, Politik und gesellschaftlichen Wandel.

Jens ist ursprünglich Lehrer und hat nach dem Studium der Internationalen Entwicklung begonnen bei Amnesty International Österreich zu arbeiten. Seit Oktober 2015 ist er dort Bildungsmanager der Human Rights Academy. Hier ist er für das Bildungsprogramm für Erwachsene verantwortlich und führt selbst Workshops zu verschiedenen menschenrechtlichen Themen durch.
