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Amnesty International Jahresbericht 2015

Keine Ausreden mehr! Weltweite Krisen brauchen Lösungen

Amnesty International präsentiert den Jahresbericht zur weltweiten Lage der Menschenrechte

Im Jahresbericht 2014/15 werden Menschenrechtsverletzungen in 160 Ländern und Territorien dokumentiert. Unter anderem wird gezeigt, dass 2014 die Meinungsfreiheit in mindestens 119 dieser Staaten eingeschränkt wurde, sich in mindestens 62 Staaten Gewissensgefangene in Haft befanden, in mindestens 131 Staaten weiterhin Menschen Opfer von Folter und Misshandlungen wurden und es in mindestens 93 Staaten unfaire Gerichtsverfahren gab. Millionen von Menschen waren auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung – darunter alleine vier Millionen aus Syrien. In den nächsten Jahren werden immer mehr Menschen gezwungen sein, unter „quasi-staatlicher“ Kontrolle von bewaffneten Gruppierungen zu leben und Opfer von brutalen Übergriffen und Diskriminierung zu werden. Die Meinungsfreiheit und andere Grundrechte werden noch mehr unter Druck geraten, nicht zuletzt auch durch neue drakonische Anti-Terror-Gesetze und ungerechtfertigte Massenüberwachung.