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fax:action

ALARMEINSAtz: Warum Faxgeräte heute menschenrechte schützen können

Du glaubst, Faxgeräte haben ausgedient und du kennst niemanden in deinem Freundeskreis, der*die sie noch verwendet? Wir auch nicht. Aber wir wissen, dass Faxgeräte nach wie vor in Ministerien, Botschaften oder Gefängnisbüros verwendet werden. Das machen wir uns beim Alarmeinsatz zunutze, um in kürzester Zeit Druck auf die verantwortlichen Entscheidungsträger*innen aufzubauen.  

Die Post braucht oft zu lange und Mails können schnell gelöscht werden. Faxe hingegen blockieren Sekretariate und Büros über einen längeren Zeitraum und zeigen auf, dass Menschenrechtsverletzungen nicht unbemerkt bleiben. Melde dich jetzt zur Fax:action an und werde Teil der Amnesty-Bewegung! Ein eigenes Faxgerät brauchst du dazu natürlich nicht. 

SO FUNKTIONIERT's 

Du registrierst dich einmal online. Danach versendet Amnesty International Österreich laufend in deinem Namen Faxe mit Appellen an jene Personen oder Behörden, die für die jeweilige Menschenrechtsverletzung verantwortlich sind. Für dich ist die Teilnahme an der Fax:action völlig kostenlos aber nicht umsonst, denn damit können wir innerhalb kürzester Zeit einschreiten, wenn Menschen Hilfen brauchen. Registriere dich einfach über das Formular und fertig!. Gemeinsam bewirken wir, dass Menschen freikommen, medizinische Versorgung erhalten oder vor Folter geschützt werden. 

Jetzt zur Fax:action anmelden! 

FAQs

Warum Fax?

Ein Fax erreicht die Verantwortlichen rasch – die Post dagegen braucht oft zu lange und E-Mails kommen nicht immer durch. Per Fax können wir binnen Stunden großen Druck aufbauen, wenn wir gemeinsam aktiv werden. Jährlich verschickt Amnesty International von Österreich aus rund 50.000 Faxe zu dringenden Fällen in aller Welt.

Der Aufwand dahinter

Mit fax:action nehmen wir in deinem Namen jeden Monat mittels Faxen Stellung, um die gefährdeten Personen zu schützen.

Pro Fall versenden wir 25 bis 50 Faxe an die zuständigen Behörden. Empfänger*innen sind u.a. Präsident*in, Oberster Gerichtshof, Polizeichef*in, Gefängnisdirektor*in oder Botschafter*in.

Jedem Fax geht solide und zeitintensive Arbeit voraus: Die Recherche vor Ort (objektives Erfassen der Situation, Befragen von Verwandten und Beteiligten etc.), das Verfassen der Appellbriefe, das Senden der Faxe, Übersetzungen, Kommunikation mit fax:action Unterstützer*innen und vieles mehr.

Ein Beispiel wie es wirkt

Die Kleinbäurin Máxima Acuña sitzt buchstäblich auf einem Goldschatz. Doch reich macht sie das nicht. Stattdessen wird sie seit Jahren bedroht: Das Berbauunternehmen Yanacocha will auf ihrem Land eine Goldmine bauen – und versucht sie mit allen Mitteln zu vertreiben. Auch juristisch: Der Konzern verklagte sie im Jahr 2011 wegen "Landbesetzung".

In 150.000 Schreiben forderten Menschen aus aller Welt die peruanischen Behörden auf, Máxima Acuña vor Angriffen, Schikanen und Einschüchterungen zu schützen. Dieser Einsatz zeigte Wirkung: Am 3. Mai 2017 gab das Oberste Gericht Perus Máxima Recht und stellte das Verfahren gegen sie nun endlich ein.
Das ist ein Meilenstein für den Umweltschutz in Peru.

Mit FAX:ACTION schützen wir Menschen und schaffen Gerechtigkeit.

Was sind Alarmeinsätze?

Wenn Menschenrechte verletzt werden, zählt jede Sekunde. Sobald unsere Expert*innen von einem Fall erfahren, recherchieren sie direkt vor Ort, sprechen mit Menschen, die von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind, befragen Zeug*innen und sammeln Beweise.

Zeigen die Berichte, dass Menschen in Gefahr sind, startet Amnesty International innerhalb von 48 Stunden einen Alarmeinsatz.

In kurzer Zeit werden Menschen auf der ganzen Welt aktiv und protestieren persönlich – entweder per Brief, Fax, SMS oder E-Mail an die zuständigen Verantwortlichen. Dieser massive Protest hat schon tausende Menschenleben gerettet.

 

Sei dabei und rette auch du Leben!

erfolg

Oyub Titiev auf Bewährung freigelassen

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