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© Giles Clarke/Getty Images Reportage
Urgent Action

Amnesty Indien unter Druck

Die indischen Behörden durchsuchten das Büro von Amnesty International in Bengaluru und froren alle Konten ein. Amnesty International sieht diese Maßnahmen als politisch motiviert an. Sie sind nur die jüngsten Angriffe der Behörde auf die indische Zivilgesellschaft. Amnesty Indien ist von der Schließung bedroht, aber wir werden das nicht akzeptieren!

Am 25. Oktober 2018 durchsuchte die Finanzbehörde 10 Stunden lang das Büro von Amnesty Indien in Bengaluru. Unmittelbar danach fror die Behörde alle Bankkonten ein und stoppte damit jegliche Menschenrechtsarbeit von Amnesty International Indien.

Doch das war leider kein Einzelfall: Drakonische Gesetze in Indien führten zu Verhaftungswellen von Menschenrechtsverteidiger*innen und schränken die Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen ein. Auch Greenpeace Indien ist betroffen.

Amnesty Indien bleibt standhaft. Stehen wir Seite an Seite mit allen Menschenrechtsverteidiger*innen in Indien.

Fordere den indischen Premierminister auf, die Angriffe und Einschüchterungen auf die Zivilgesellschaft sofort und bedingungslos zu beenden.

Hintergrund

Die Razzia in den Büros von Amnesty in Indien fand nur wenige Tage nach der Wahl Indiens in den UN-Menschenrechtsrat statt. Als Mitglied des Menschenrechtsrats ist Indien dazu verpflichtet, "die höchsten Standards bei der Förderung und dem Schutz der Menschenrechte einzuhalten".

 

 

Dieser Email-Appell richtet sich an den indischen Premierminister Narendra Modi.

Unsere Kolleg*innen brauchen dich jetzt!

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