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Landrechtsaktivistin Tep Vanny ist frei

Die Menschenrechtsverteidigerin Tep Vanny wurde im Zuge einer königlichen Begnadigung freigelassen. Sie war über zwei Jahre inhaftiert, weil sie sich friedlich für Landrechte in Kamboscha eingesetzt hatte.

Seit fast zehn Jahren setzt sich Tep Vanny für die Rechte ihrer Gemeinschaft im Gebiet des ehemaligen Boeung Kak Sees ein. Das Areal um den See wurde für ein Tourismusprojekt an ein privates Unternehmen verkauft und die Bewohner*innen des Gebiets zwangsgeräumt. Tep Vanny setzte sich unermüdlich gegen die Zwangsräumungen am Boeung Kak See und in anderen kambodschanischen Gemeinschaften ein und wurde so zum Symbol für friedlichen Aktivismus in Kambodscha.

Im Februar 2017 wurde sie wegen "vorsätzlicher Gewalt unter erschwerenden Umständen" zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Anklage bezog sich auf ihre Teilnahme an einer friedlichen Protestveranstaltung vor dem Haus des Ministerpräsidenten Hun Sen. Bei dem Protest wurde die Freilassung eines willkürlich inhaftierten Mitglieds der Boeung-Kak-Lake-Gemeinde gefordert.

Am 20. August 2018 wurde Tep Vanny nun vom kambodschanischen König freigesprochen und ihre Freilassung angeordnet.

Vielen Dank allen, die sich eingesetzt haben.

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