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Keine Einschüchterungen mehr gegen Ni Yulan

Seit Ni Yulan und ihr Mann im August 2018 umgezogen sind, wurden sie nicht mehr von der Polizei eingeschüchtert.

Ni Yulan setzt sich seit Jahren für die Opfer von Zwangsräumungen in Peking ein. Wegen ihres Aktivismus wurde sie von den chinesischen Behörden mehrfach inhaftiert, schickaniert und eingeschüchtert. 2002 wurde Ni Yulan auf einer Polizeidienststelle so schwer gefoltert, dass sie seitdem im Rollstuhl sitzt. Seit ihrer Freilassung wurde Ni Yulan und ihre Familie immer wieder aus ihrer Wohnung vertrieben beziehungsweise daran gehindert eine Wohnung zu mieten.

Seit ihrem letzten Umzug haben die Einschüchterungen der Polizei jedoch aufgehört und Ni Yulan betonte, dass der internationale Einsatz zu ihrem Fall zu dieser Verbesserung beigetragen hat. Sie bedankte sich bei Amnesty International:

"Liebe Amnesty International Freund*innen,

Danke für eure Anteilnahme, Hilfe und Unterstützung! Als ich im Juli ein Haus mieten wollte, lud die Polizei die Vermieterin vor und warnte sie, uns die Wohnung nicht zu vermieten. Dank eures Einsatzes und eurer Unterstützung, hielt sich die Polizei jedoch etwas zurück. Im August konnten wir mit Hilfe unserer Freund*innen endlich eine Wohnung finden und in unser neues Zuhause ziehen. Die Polizei hat uns seit über zwei Monaten nicht mehr belästigt. Dank eurer gemeinsamen Bemühungen, konnten wir nun zur Ruhe kommen."

Ich danke euch vielmals, für alles, das ihr für uns getan habt!

Ni Yulan

Amnesty International setzte sich unter anderem im Rahmen des Briefmarathons für Ni Yulan ein. In Österreich haben sich mehr als 8.000 Menschen für Ni Yulan eingesetzt.

 

Vielen Dank allen, die sich eingesetzt haben!

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