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© Eloísa Vaello Marco
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Karikaturist endlich wiedervereint mit Frau und Tochter

Der Karikaturist und Menschenrechtsverteidiger Ramón Esono Ebalé durfte am 28. Mai endlich aus Äquatorialguinea ausreisen.

Die Behörden Äquatorialguineas haben dem Karikaturisten und Menschenrechtsverteidiger Ramón Esono Ebalé am 23. Mai einen Reisepass ausgestellt. Das ermöglichte ihm am 28. Mai – mehr als zwei Monate nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis – die Ausreise aus Äquatorialguinea. Er wird nun mit seiner Frau und Tochter zusammenkommen, die er seit seiner Festnahme nicht gesehen hat.

Am 7. März war Ramón Esono Ebalé aus dem Gefängnis Black Beach in der Hauptstadt Malabo freigelassen worden. Acht Tage vor seiner Freilassung wurde die Anklage wegen „Geldfälscherei“ gegen ihn fallengelassen, nachdem der Hauptzeuge der Staatsanwaltschaft seine Aussage gegen Ramón Esono Ebalé zurückgezogen und zugegeben hatte, dass er aufgefordert worden sei, ihn der Geldfälscherei zu beschuldigen.

Ramón Esono Ebalé war am 16. September 2017 festgenommen und in der Hauptstadt Malabo inhaftiert worden. Er wurde zu seinen Karikaturen befragt, mit denen er Präsident Teodoro Obiang und die Regierung kritisierte. Amnesty International betrachtete Ramón Esono Ebalé während seiner Inhaftierung als gewaltlosen politischen Gefangenen, der nur deshalb in Haft saß, weil er mit seinen Bildern friedlich sein Recht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen hat.

Wir bedanken uns im Namen von Ramón Esono Ebalé sowie seinen Familienangehörigen und Freund*innen bei allen, die sich an dieser Eilaktion beteiligt haben. Ohne die Unterstützung wäre seine Freilassung und Wiedervereinigung mit seiner Familie nicht möglich gewesen.

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