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LGBTI-AKTIVIST DROHT HAFTSTRAFE / Urgent Action

19. Dezember 2018

Bruno Almada Comas, ein junger Queer-Aktivist und Künstler wird beschuldigt, eine „exhibitionistische Handlung“ begangen zu haben. Die Vorverhandlung in seinem Verfahren ist für den 19. Dezember angesetzt. Sollte er schuldig gesprochen werden, droht Bruno Almada Comas ein Jahr Gefängnis.

Am 17. Mai zeigte Bruno Almada Comas auf dem „Besatón-Festival“ eine Performance mit dem Titel „Vena Rota“ (gerissene Vene). Die Vorführung fand auf einem öffentlichen Platz in der Hauptstadt Asunción statt. Mit seiner Performance wollte Bruno Almada Comas Gewalt und Diskriminierung, denen LGBTI ausgesetzt sind, anprangern. Mitglieder der Gruppe „Somos muchos muchos más“ (Wir sind viele viele mehr), die sich gegen das Recht auf Ehe und Elternschaft für gleichgeschlechtliche Paare wendet, haben Anzeige gegen Bruno Almada Comas erstattet. Sollte er schuldig gesprochen werden, droht Bruno Almada Comas eine Haftstrafe von einem Jahr, und er könnte angewiesen werden, sich in psychiatrische Behandlung zu begeben.

Unterstütze unsere Petition an die zuständige Generalstaatsanwältin und fordere, dass die Anklage fallen gelassen wird!

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