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Schikanen gegen Elżbieta Podleśna müssen beendet werden

5. Februar 2020

Elżbieta Podleśna ist eine freimütige Aktivistin und Menschenrechtsverteidigerin aus Polen. Sie setzt sich seit vielen Jahren gegen Hass und Diskriminierung ein und kämpft für ein gerechtes und gleichberechtigtes Polen.

Am frühen Morgen des 6. Mai 2019, unmittelbar nach ihrer Rückkehr von einer Reise nach Belgien und in die Niederlande mit Amnesty International, führte die Polizei eine Razzia im Haus von Elżbieta durch. Sie behaupteten, Plakate der Jungfrau Maria mit einem Heiligenschein in den Regenbogenfarben der LGBT-Stolzfahne gefunden zu haben. Die Polizei verhaftete Elżbieta und hielt sie mehrere Stunden lang fest und beschlagnahmte ihre elektronische Ausrüstung, darunter Laptop, Telefon und Speicherkarten. Sie wurde wegen "Beleidigung religiöser Überzeugungen" angeklagt.

Das Besitzen, Erstellen oder Verteilen solcher Plakate sollte kein Verbrechen sein. Jeder hat das Recht, sich auszudrücken - wir alle sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt.

Aber Elżbieta drohen nun bis zu zwei Jahre Gefängnis, wenn sie unter diesen absurden Anklagen für schuldig befunden wird. Sie muss mehrere Gerichtsverfahren durchmachen, und dies ist nur ein weiteres Beispiel für die ständigen Schikanen, denen sie sich allein wegen der Ausübung ihres friedlichen Aktivismus ausgesetzt sieht.

Elżbieta lässt sich diese Schikanen nicht gefallen und lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Und wir auch nicht.

Schließen Sie sich jetzt unserem Aufruf an den polnischen Innenminister an, dafür zu sorgen, dass die Anklage gegen Elżbieta Podleśna wegen "Beleidigung religiöser Überzeugungen" sofort fallen gelassen wird und dass Elżbieta ihre friedlichen Aktionen ohne Schikanen und Repressalien durch die Behörden durchführen darf.

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