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© Mädchenschule in Afghanistan /pixabay

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Afghanistan: Schulen für Mädchen öffnen!

23. Jänner 2022

Mädchen in Afghanistan müssen in die weiterführenden Schulen zurückkehren und ihre Ausbildung fortsetzen können, fordert Amnesty International anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Jänner.

Gegenwärtig wird Mädchen in Afghanistan der Besuch von Sekundarschulen faktisch verwehrt. Im gesamten Land werden die Rechte und das Streben einer ganzen Generation von Mädchen missachtet und unterdrückt“, sagte Agnès Callamard, internationale Generalsekretärin von Amnesty International bereits im Herbst 2021 Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht, zu dessen Einhaltung die Taliban als die de-facto Behörden des Landes verpflichtet sind. Die derzeit von den Taliban verfolgte Politik ist diskriminierend, ungerecht und verstößt gegen das Völkerrecht.“

Mädchen müssen wieder in die Schule gehen dürfen.

Amnesty International appelliert an die internationale Gemeinschaft, über Organisationen wie die Vereinten Nationen oder Nichtregierungsorganisationen angemessene Finanzmittel für den afghanischen Bildungssektor bereitzustellen, damit die Schulen weiterarbeiten können. Andernfalls könnte Millionen von afghanischen Schüler*innen das Recht auf Bildung vorenthalten werden.

Fordere die internationalen Regierungen auf, ihre Macht gegenüber den Taliban geltend zu machen. Die Rechte von Frauen und Mädchen sind nicht verhandelbar!

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Seit der Machtübernahme haben Frauen ihre grundlegenden Menschenrechte wieder verloren. Sie dürfen nicht arbeiten und werden in keinerlei Entscheidungsprozesse einbezogen. Wenn Frauen gegen die Regeln der Taliban protestieren und ihre Stimme für ihre Rechte erheben, werden sie bedroht. Weiterlesen

Frauenhäuser und wichtige Hilfsangebote für Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische Gewalt überlebt haben, sind in Afghanistan nach der Machtübernahme durch die Taliban drastisch reduziert worden. Frauen und Mädchen, die dringend Unterstützung und einen sichere Unterkunft benötigen, wurden praktisch sich selbst überlassen. Das zeigt eine Recherche von Amnesty International im November 2021.

"Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische Gewalt überlebt haben, sind in Afghanistan praktisch sich selbst überlassen worden. Ihr Unterstützungsnetz wurde zerschlagen, und ihre Zufluchtsorte sind so gut wie verschwunden", sagte Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International. Weiterlesen

 

© Amnesty International

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