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Situation von 24-Stunden-Betreuer*innen in Österreich

1. Mai 2021

Die ohnehin schwierige Situa­tion von Arbeitsmigran­t*innen in Österreich hat sich in der Zeit der Corona-Pandemie massiv verschärft.

Insbesondere 24-Stunden-Betreuer*innen aus unseren Nachbar­staaten (aus der Slowakei und Rumänien) sind dabei besonders betroffen.

Viele 24-Stunden-Betreuer*innen sind selbstständige Ein -Personen-Unternehmen, mit allen damit verbundenen Nachteilen (kein Kollektivvertrag, kein bezahlter Urlaub oder Krankenstand, keine gewerkschaftliche Vertretung etc.). Dabei ist die Scheinselbständigkeit offensichtlich: die Betreuer*innen sind völlig von Agenturen oder den betreuten Personen abhängig, können keineswegs selbst bestimmen, wann, wo und wie lange sie arbeiten – das alles für ein Durchschnittseinkommen von 700 Euro/Monat.

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