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Brutaler Mord an Landarbeiter und Gewerkschafter aus Mali

6. Juni 2018

gekürzte Übersetzung eines Textes von Amnesty Italien

Wir bekunden unser Beileid für das tragische Ereignis, das zum Tod von Soumalia Sacko geführt hat.

Soumayla Sacko war ein Arbeiter aus Mali, der in der Zeltstadt San Ferdinando in Kalabrien lebte. Nach einem langen Arbeitstag ging er in eine alte Fabrik in der Nähe von Rosarno, um nach Laken zur Verstärkung seiner Hütte zu suchen. Eine Person schoss ihm aus der Ferne tödlich in den Kopf.

Wie von Menschenrechtsorganisationen, einschließlich Amnesty International, in Kalabrien weithin angeprangert, leiden Wanderarbeitnehmer unter Missbrauch und Ausbeutung. In den letzten Jahren gab es viele Fälle von Gewalt, unter denen Wanderarbeiter in Kalabrien gelitten haben.

Wir hoffen, dass die Ermittlungen den oder die Täter des Mordes rasch ausfindig machen, und wir fordern auch, dass die zuständigen Institutionen alle notwendigen Schritte gegen die Ausbeutung und Unsicherheit der Wanderarbeitnehmer unternehmen und deren Rechte auf Sicherheit und angemessene Unterbringung anerkennen.

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