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Am 6. Januar 2026 wurde der 18-jährige Yuval Peleg vom Militärdienst befreit und aus dem Militärgefängnis Neve Tzedek entlassen. Somit wurde endlich seine immer wiederkehrende Inhaftierung für die Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen beendet. Insgesamt verbüßte Yuval fünf Haftstrafen und verbrachte 130 Tage in Militärhaft, nur, weil er sich weigerte, Israels Genozid an den Palästinenser*innen in Gaza zu unterstützen.
Yuval Peleg hatte sich am 21. Juli 2025 im Rekrutierungszentrum in Ramat Gan zunächst geweigert, den Wehrdienst anzutreten. Er hatte seine Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen gegenüber Vertreter*innen der israelischen Armee geäußert. Außerdem veröffentlichte er eine Erklärung im Rahmen des Verweigerungsverfahrens durch das Netzwerk für Kriegsdienstverweiger*innen aus Gewissensgründen, Mesarvot. Das Militär stufte seine Verweigerung jedoch als Ungehorsam ein. Amnesty International betrachtet Yuval Peleg und andere Kriegsdienstverweiger*innen als Gewissensgefangene, die ausschließlich wegen der Ausübung ihres Rechts auf Kriegsdienstverweigerung inhaftiert sind.
Seine Freilassung ist das Ergebnis anhaltender nationaler und internationaler Mobilisierung. Yuval hat Amnesty International und den Unterstützer*innen weltweit für ihre Solidarität während seiner Haft gedankt und betont, wie wichtig diese Unterstützung während seiner Inhaftierung war.
Vielen Dank an alle, die sich engagiert und dazu beigetragen haben, den Druck auf die Behörden aufrechtzuerhalten. Eure Solidarität war von entscheidender Bedeutung.
Ich bin unglaublich glücklich, aus dem Gefängnis entlassen worden zu sein. Es war eine schwierige Erfahrung, die länger dauerte, als ich gehofft hatte, aber ich möchte allen bei Amnesty International für ihre Unterstützung danken – es hat mich unglaublich gestärkt zu wissen, dass es trotz meiner Inhaftierung Menschen auf der ganzen Welt gibt, die meine Handlungen unterstützen und sich für meine Freilassung einsetzen. Ohne sie weiß ich nicht, wie ich das durchgestanden hätte.
Yuval Peleg