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© Viktor Kabelka

Zeitungsweiber - Dokumente der Frauen

Theaterstück zum Internationalen Frauentag

Wien, 1899: Drei mutige Frauen gründen eine Zeitungsredaktion in Wien-Mariahilf und werden mit ihrer Zeitschrift „Dokumente der Frauen“ zu Wegbereiterinnen des Frauenwahlrechts und des Feminismus in Österreich.

Rosa Mayreder, Auguste Fickert und Marie Lang – das sind die drei Protagonistinnen des Theaterstücks aus der Feder von Susanna Oberforcher. Als Herausgeberinnen behandelten sie in ihrer von 1899 bis 1902 erscheinenden Zeitschrift weder Schönheitsrituale noch Kochrezepte, sondern politische Anliegen. Sie weisen auf gesellschaftliche Missstände hin und stellen politischen Forderungen.

Sechs Szenen beleuchten den enthusiastischen Beginn der „Dokumente der Frauen“, aber auch das baldige Scheitern. Das Theaterstück orientiert sich stark an den Artikeln und Büchern der drei Herausgeberinnen. Der Titel „Zeitungsweiber“ soll dem Publikum näherbringen, dass das Wort „Weib“ zur damaligen Zeit, anders als heute, nicht negativ besetzt war.

100 Jahre Frauenwahlrecht - Was hat sich seit damals verändert?

Die Themen von einst - Mädchenhandel, Kinderarbeit und Gehaltsgleichstellung – sind auch heute noch von hoher Aktualität. Die Zuschauer*innen sollen mit dem Vergleich zwischen heute und damals konfrontiert werden.

Das Theaterstück schildert pointiert die Entstehungsgeschichte des Feminismus in Österreich und holt drei Protagonistinnen der Frauenbewegung vor den Vorhang.

„Zeitungsweiber“ ist ein Appell für gesellschaftliches Engagement, für nächste Generationen und für ein respektvolles Miteinander. Es zeigt, dass epochale Veränderungen vor allem eines brauchen: Courage und Durchhaltevermögen! Und dass auch Scheitern ein Teil des Weges ist.

Tickets

EUR 18,–/für Amnesty-Mitglieder EUR 15,–

 

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Kurs Fakten

Teilnahmebeitrag

EUR 18,–/für Amnesty-Mitglieder EUR 15,–

Sprachen

Deutsch

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