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© Ikram Yakoubi

event

Women without Shadows / Frauen ohne Schatten

21. Juni 2019 Beginn: 18:00 Uhr
Lindner Hotel am Belvedere Rennweg 12, 1030 Wien

Das Amnesty-Netzwerk Frauenrechte wird 30 Jahre alt. Das wollen wir mit Gesprächen, Bildern, Filmen und Musik und mit unseren Freund*innen und Unterstützer*innen feiern. 

Ikram Yakoubi, Mitglieder des Amnesty-Netzwerks Frauenrechte und Malerin, möchte mit ihren Bildern und der Dokumentation „The Rural Woman Outcry“ tunesische Frauen auf dem Land sichtbar machen. Bei der Veranstaltung stellt Ikram ihre Bilder aus.

The Rural Woman Outcry“, eine Dokumentation der Impact Foundation for Research and Development, beleuchtet die harten, ausbeuterischen Lebensbedingungen von Landarbeiterinnen in Jendouba im Nordwesten Tunesiens. Der Film ist ein Versuch, die Stimmen dieser Frauen zu Gehör zu bringen und die Wahrung ihrer sozioökonomischen Rechte zu fordern.

Parastoo Fatemi, M.A. in Human Rights und ebenfalls Mitglied des NW Frauenrechte, präsentiert den Film der iranischen Filmemacherin Mahnaz Mohammadi „Women without Shadows“ und holt marginalisierte Frauen im Iran an das Licht. „Women without Shadows“ zeigt das Leben obdachloser und verlassener Frauen in einer staatlichen Unterkunft. Der mehrfach ausgezeichnete Film wurde auf internationalen Filmfestivals gezeigt und porträtiert behinderte Frauen in einem geschlossenen Heim. Er berichtet von ihrem traurigen Leben und ihren Intrigen. Anschließend spricht Parastoo über ihre eigene wissenschaftliche Arbeit zu Frauen mit Behinderung im Iran.

Mahnaz Mohammadi ist eine anerkannte iranische Filmemacherin und Frauenrechtsaktivistin, die mehrmals verhaftet und wegen "Gefährdung der nationalen Sicherheit 2014 zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Amnesty hatte mit vielen internationalen Organisationen wiederholt ihre Freilassung gefordert.

Barbara Wagner, Juristin und Sprecherin des NW Frauenrechte, berichtet von unserer Arbeit für die Rechte von Frauen und Mädchen in aller Welt.

Musikalisch begleitet wird unsere Veranstaltung vom Baharak & Pouyan Duo. Baharak Abdolifard und Pouyan Kheradmand präsentieren in ihrem 2013 gegründeten Projekt klassische persische Musik. Sowohl Komposition als auch Improvisation stützen ihr (e streichen) künstlerisches Wirken, welches vor allem auf Serien modaler Tonleitern und Melodien basiert. 

Baharak Abdolifard Sie ist Schauspielerin und traditionelle iranische Sängerin (Sängerin für klassische iranische Musik). Abdolifard studierte an der Allame Tabatabaee University, Fakultät für Psychologie, Abschluss B.A in Psychologie (2004). Ihr berufliches Leben als Schauspielerin und Sängerin begann 1997. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie von Sepideh Raees Sadat. Nach ihrem Abschluss an der Samandarian Theatre Academy arbeitete sie als Sängerin und Schauspielerin in verschiedenen Theatern. Da es Frauen im Iran verboten ist zu singen, haben sich die musikalischen Aktivitäten von Baharaks  s streichen) hauptsächlich in alternativen Konzerten und Underground-Theatern abgespielt. Ihre letzten Vorführungen in Wien waren Performances im Brick-5, im Akzent Theater, im Theater am Spittelberg, im WUK und in der Sargfabrik.

Pouyan Kheradmand ist ein virtuoser Santur, Setar und Gheychak Spieler und ein Experte der persischen Musik sowie des Maqam. Er erhielt Unterricht bei Mohammad Alaei, Siamak Aghaei, Vafa Adib, PhD. Vahi vafaee. Bereits in Teheran arbeitete er als Komponist und wirkte bei verschiedenen Film- und Theaterprojekten mit. Seit 2013 wohnt er in Wien. Seine letzten Vorführungen in Österreich waren: Performance mit dem Orpheus Kammerorchester Wien, im Bruckner Haus in Linz und mit dem Salah Ammo Quartett in der Sargfabrik in Wien.

Die Filme sind in Originalsprache mit englischen Untertiteln.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Wir freuen uns auf dein Kommen und bitten um Anmeldung an frauenrechte@amnesty.at