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Einladung zur Proteststation in Wiens ehemals größtem Asylquartier

2. Oktober 2020 Beginn: 18:00 Uhr
Station des Protestwanderwegs Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Das Amnesty-Netzwerk Flucht und Migration lädt am Langen Tag der Flucht am 2. Oktober zur Proteststation in der Vorderen Zollamtstraße 7 ein, Wiens ehemals größtem Asylquartier.

Im Jahr 2015 entstand in der Vorderen Zollamtstraße 7 das größte Asylquartier Wiens. Die Universität für angewandte Kunst hatte das Haus mit drei Höfen dem Innenministerium als Notunterkunft überlassen. In kürzester Zeit wurden dort Notbetten und Duschcontainer aufgestellt. Bis Mai 2016 entstanden durch das Projekt DISPLACED mit Studierenden und Lehrenden der TU Wien sowie Bewohner*innen der Unterkunft - vielfach durch kreative Lösungen - einladende Räume zum Ankommen, ein Klima der Solidarität und neue Wege der Integration. Heute ist die Vordere Zollamtstraße eine Station des Wiener Protestwanderwegs, die an dieses Großprojekt, als ein positives Beispiel von Zusammenarbeit, Integration und Umgang mit geflüchteten Personen, erinnert.


Am Langen Tag der Flucht lädt das Netzwerk Flucht und Migration von Amnesty International Österreich ein, an dieser Proteststation inne zu halten. Martin Auer, Initiator des Wiener Protestwanderwegs, bringt Texte und Lieder zum Thema Flucht, Renate Stuefer und Karin Macher werden als Lehrende der TU Wien Einblicke in das Projekt DISPLACED geben. Amnesty International ist mit einem Infotisch zum Thema Flucht und Migration sowie mit aktuellen Forderungen und Fällen vor Ort.

Zeit: 2. 10. 2020, 18h bis ca. 19h 

Die Veranstaltung findet im Freien statt.

Der „Lange Tag der Flucht“ wurde 2012 von UNHCR Österreich ins Leben gerufen und findet seither jedes Jahr im Herbst statt. Organisationen und Institutionen aus unterschiedlichsten Bereichen nehmen mit eigenen Projekten oder eigens für den „Langen Tag der Flucht“ ins Leben gerufene Events teil und ermöglichen so ein spannendes und abwechslungsreiches Programm.

 

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