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Mahnwache gegen die Todesstrafe Iran

24. August 2020

Mahnwache gegen die Todesstrafe im Iran

Am Mittwoch, 24.August 2020 hat die Gruppe Wien wieder eine Mahnwache gegen die Todesstrafe im Iran durchgeführt. 

Es handelt sich hierbei vor allem um eine grausame und politische unterdrückung der iranischen Führung die folgende Iraner erwartet

≠       Mehdi Salehi

≠       Mohammad Bastami

≠       Hadi Kiani

≠       Majid Nazari

≠       Abbas Mohammadi

≠       Amirhossein Moradi

≠       Mohammad Rajabi

≠       Saeed Tamjidi

≠      Arsalan Khodkam

 

Laut Amnesty-Bericht des Jahres 2019 wurden im Iran die Meinungs- und Versammlungsfreiheit massiv eingeschränkt, Protestaktionen niedergeschlagen, hunderte Protestierende getötet und tausende willkürlich inhaftiert. Massive Diskriminierung von Frauen wie religiöser und ethnischer Minderheiten sind zu nennen, viele Menschen wurden zu Gefängnis- und Prügelstrafen verurteilt. Schikanen gegenüber Menschenrechtsverteidigern, Medienschaffende, Aktivisten und politisch Andersdenkende standen an der Tagesordnung.

Zahlreiche Menschen wurden hingerichtet, einige von ihnen öffentlich. Mehrere der Hingerichteten waren zur Tatzeit noch minderjährig. Geständnisse kamen durch Folter zustande.  

Die Anklagen lauteten immer wieder: „Beleidigung des Propheten“, „Feindschaft zu Gott“, "Propaganda gegen das Regime“, „Verschwörung gegen die nationale Sicherheit“, „Förderung der Verdorbenheit auf Erden“.  

Amnesty International wendet sich in allen Fällen, weltweit und ausnahmslos gegen die Todesstrafe, ungeachtet der Schwere und der Umstände einer Tat, der Schuld, Unschuld oder besonderen Eigenschaften des Verurteilten, da die Todesstrafe das Recht auf Leben verletzt und die grausamste und unmenschlichste aller Strafen darstellt.

Tatkräftige Teilnehmer haben ihre Stimme erhoben und sind lautstark gegen die Todesstrafe aufgetreten. 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

© manfred© manfred

 

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