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50 Jahre Amnesty International

GEMEINSAM KÖNNEN WIR DIE ZUKUNFT VERÄNDERN
ZUSAMMEN KÖNNEN WIR AUSSERGEWÖHNLICHES ERREICHEN

Die Stärke von Amnesty liegt im Engagement von mehr als 3 Millionen Mitgliedern in über 150 Ländern: Jung und Alt verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Und sie alle setzen ihre Kraft und Fantasie für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen ein. Sie engagieren sich für die Opfer, unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger_innen. Jede_r kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken.

DIE VERGESSENE ÖLPEST- Clean up the Niger Delta

Copyright: Amnesty International

 

Die Ölverschmutzung im Nigerdelta hat eine akute Gefährdung der Gesundheit sowie eine weitgehende Zerstörung der Lebensgrundlage der Bevölkerung zur Folge.

Amnesty International fordert im Zuge dieser Kampagne eine umfassende Reinigung des verschmutzten Gebietes und eine strengere Regulierung der Ölindustrie.

Kampgenenzeitraum Februar bis Mai 2012

Kampagnenhöhepunkt 22.4.2012-6.5.2012 in ganz Österreich

Ausführliche Informationen über die Kampagne zum Nigerdelta weltweit und in Österreich sowie Möglichkeiten zum aktiv werden auf nigerdelta.amnesty.at

Kontakt: nigerdelta[at]amnesty.at

 

 

Jetzt die online Petition an Shell unterschreiben!

DIE VERGESSENE ÖLPEST – Clean up the Niger Delta!

Sehr geehrter Herr Peter Voser!


Die Ölverschmutzung im Nigerdelta hat eine akute Gefährdung der Gesundheit sowie eine weitgehende Zerstörung der Lebensgrundlage der Bevölkerung zur Folge. Durch fehlende Übernahme der Verantwortung von Seiten von Royal Dutch Shell, nicht erfolgter Reinigung bzw. Wiederherstellung der verschmutzten Gebiete sowie dem Versäumnis angemessener Kompensationszahlungen an die Bevölkerung wird der katastrophale Zustand weiter verstärkt.


DESHALB FORDERN WIR VON SHELL:

  • den gesamten vom UNO-Umweltprogramm UNEP geforderten Betrag von 1 Milliarde US-Dollar als Startkapital für die Gründung eines Fonds zur Reinigung des Ogonilandes bereitzustellen,
  • eine vollständige Reinigung und Wiederherstellung des ölverschmutzten Gebietes in Bodo in Konsultation mit den Betroffenen vorzunehmen,
  • seine Geschäftspraktiken im Nigerdelta in Bezug auf Reinigung, Untersuchung von Öllecks, Konsultationsprozessen und Kompensationszahlungen transparent zu evaluieren,
  • weitere Studien in der Art des UNEP-Berichtes für das gesamte Nigerdelta zu unterstützen und
  • faire und angemessene Kompensationszahlungen an alle Betroffenen zu leisten.

 
  Hochachtungsvoll,

AbsenderIn-Daten

Alle persönlichen Angaben werden gemäß Österreichischem Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000), vertraulich behandelt und nur mit ausdrücklicher Zustimmung im Einzelfall an Dritte weitergegeben. Sie stimmen hiermit durch die Bekanntgabe ihrer Daten einer Verarbeitung und Verwendung durch Amnesty International zu internen Zwecken und der Zusendung von Informationsmaterial ausdrücklich zu. Sie können einer weiteren Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Sie erteilen durch Unterzeichnung der Petition Ihre Zustimmung, dass mit der Vorlage der Petition Daten in das Ausland (an die verantwortlichen AdressatInnen der Petition) übermittelt werden und nehmen zur Kenntnis, dass AI keinen Einfluss darauf hat, ob und gegebenenfalls wie die Daten im Ausland weiter verwendet werden.

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Gleich mitmachen! Appellieren Sie an den nigerianischen Präsidenten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SHINE A LIGHT ON HUMAN RIGHTS

Weltweit fanden zum 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, Shine a light Events statt. Hunderttausende sind zusammenkommen um gemeinsam „Leuchtsignale“ zu setzen.

„Amnesty International wurde aus der Idee heraus gegründet, dass Menschen mit vereinten Kräften ein Licht auf Einzelne werfen, die Ungerechtigkeiten erleiden und dadurch Veränderungsdruck erzeugen können.“
Salil Shetty, internationaler Generalsekretär von Amnesty International

NEIN ZUR TODESSTRAFE
Schwerpunktaktion September, Oktober, November 2011

ERFOLG

Mehr als 100.000 Menschen weltweit unterzeichneten die Petition an den Präsidenten Lukashenko. Die Petitonsunterschriften werden am 10. Dezember 2011 vom "Human Rights Centre Viasna" in Belarus übergeben.

Belarus ist der letzte Staat in Europa, der nach wie vor die Todesstrafe verhängt und diese auch vollstreckt. Seit der Unabhängigkeit von Belarus im Jahr 1991 wurden um die 400 Menschen zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Besonders grausam ist die Praxis in Belarus, dass Gefangene erst unmittelbar vor der Vollstreckung des Urteils von ihrer Hinrichtung erfahren und damit in ständiger Erwartung ihres Todes leben.

Amnesty International arbeitet mit dem „Human Rights Centre Viasna“ in Belarus zusammen und fordert den Präsidenten Lukashenko zu einem sofortigen Hinrichtungsstopp und zur Umwandlung aller bestehenden Todesurteile auf.

 

Wie alles begann

Zwei portugiesische Studenten stoßen in einem Lokal in Lissabon auf die Freiheit an. Die Erwähnung „Freiheit“ ist in der damaligen Diktatur verboten. Die zwei Studenten werden zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Der britische Anwalt Peter Benenson erfährt von dem Urteil. Er ist empört. Er will etwas tun gegen die vielen Ungerechtigkeiten, von denen er täglich erfährt.

Am 28. Mai 1961 veröffentlicht er den Artikel „The Forgotten Prisoners“. Er fordert die Leser_innen auf, mit Appellen öffentlichen Druck auf die Regierungen auszuüben und die Freilassung politischer Gefangener zu fordern.

Dieser „Appeal for Amnesty“ ist der Beginn von Amnesty International.

(c) Amnesty International/Sabine Borns
(c) Amnesty International
(c) Michal Marek

50 Jahre Menschen und Erfolge

Gemeinsam haben wir in den vergangenen 50 Jahren großartiger Erfolge erzielt. Die Geschichte von Amnesty International beweist, dass „gewöhnliche“ Menschen zusammen Außergewöhnliches bewegen können.

Aung San Suu Kyi

“Wir wiederholen immer wieder aufs Neue, dass die Entlassung politischer Gefangener das Wichtigste für all jene ist, die wirklich einen Wandel in Burma herbeiführen wollen.“
Mehr als 20 Jahre lang organisierten Amnesty Mitglieder Kampagnen für Aung San Suu Kyi, damit sie ihre Freiheit wiedererlangt.

Kim Song Man

„Ich war ganz allein in einen endlosen schwarzen Tunnel geworfen worden; doch sie schickten mir Briefe von draußen, damit ich den Mut nicht verliere und da drinnen durchhalte.“
Solidaritätsschreiben aus der ganzen Welt halfen Kim Song Man dabei, nicht aufzugeben.

Vaclav Havel

„Es liegt an uns Allen es zu versuchen; und jene, die behaupten, dass ein Einzelner nichts verändern kann, suchen nur nach Ausreden.“
Als Vaclav Havel 1979 – lediglich wegen seiner Überzeugungen – ins Gefängnis kam, weigerte sich ein weltumfassendes Aktivist_innennetzwerk ihn zu vergessen.
Aus dem Gefängnis entlassen, wurde Vaclav Havel schließlich Präsident einer neuen Tschechischen Republik.

Amnesty International finanziert sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Regierungsgelder nimmt Amnesty nicht an, um finanziell und politisch unabhängig zu bleiben.

Mit einem Vorsprung von 50 Jahren und einem breiten Netzwerk der Unterstützung in mehr als 150 Staaten, stellt sich nur noch die Frage: Was werden wir als nächstes angehen?

GEMEINSAM KÖNNEN WIR DIE ZUKUNFT VERÄNDERN
ZUSAMMEN KÖNNEN WIR AUSSERGEWÖHNLICHES ERREICHEN

SEI DABEI.
MIT DEINER UNTERSCHRIFT.
MIT DEINER SPENDE.
MIT DEINEM EINSATZ.