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IHRE SPENDE ZÄHLT

Presseaussendung:

Schon 100.000 Menschen finden: "Kinder gehören nicht ins Gefängnis!"

Und stündlich werden es mehr. Über 75 Organisationen tragen Initiative Gegen-Unrecht.

Abschiebung, Österreich & Asyl, Flüchtlinge, Fokus Österreich, Kinderrechte

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Mittwoch, 3. November 2010

Gestern, Dienstag Punkt 14:30 Uhr, war es soweit: In nur 20 Tagen wurde das gemeinsames Etappenziel der Initiative Gegen-Unrecht erreicht. Über 100.000 Menschen machen sich bereits stark für die Initiative und meinen: "Kinder gehören nicht ins Gefängnis!".

100.000 Menschen fordern, dass die Kinderrechtskonvention ohne Einschränkung in der Verfassung verankert wird. 100.000 Menschen, die sich ein echtes Bleiberecht und ein neues Asyl- und Fremdenrecht wünschen. "Die Freude über die enorme Solidarität der Österreicherinnen und Österreicher ist überwältigend. Wir sehen sehr deutlich, dass die Menschen in unserem Land es weder verstehen noch akzeptieren, wenn Recht zu Unrecht wird. Die Österreicherinnen und Österreicher sehen hier nicht länger tatenlos zu! Wenn es die Rechtslage erfordert, gut integrierte Familien auseinander zu reißen und kleine Kinder frühmorgens mit schwerbewaffneten Sicherheitskräften aus den Betten zu holen und abzuschieben, dann gehören diese Gesetze sofort geändert", sagt Klaus Schwertner, Sprecher der Initiative Gegen-Unrecht.

Der nächste Schritt ist die Übergabe der mehr als 100.000 Unterstützungserklärungen an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am 11. November um 11 Uhr. "Wir freuen uns über jede weitere Unterstützungserklärung - und es werden stündlich mehr", so Schwertner.

Am 14. Oktober startete die Initiative Gegen-Unrecht mit einem Offenen Brief von Caritas, Diakonie, Amnesty International und SOS-Kinderdorf an die 183 Nationalratsabgeordneten. Auch Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl unterstützen die Anliegen der NGOs. Neben den Pfadfindern, den Kinderfreunden, dem Jugendrotkreuz, der Katholischen Jugend, der Volkshilfe, der Jungen Industrie und UNICEF beteiligt sich seit Freitag auch die österreichische Gewerkschaftsjugend als unterstützende Organisation. Insgesamt wird die Initiative www.gegen-unrecht.at von über 75 Organisationen getragen.

Rückfragehinweise:

Klaus Schwertner, Caritas Erzdiözese Wien, 0664/8482618, klaus.schwertner(at)caritas-wien.at
     
Michaela Klement, Amnesty International Österreich, 0664/4001056, michaela.klement(at)amnesty.at
     
Viktor Trager, SOS-Kinderdorf Österreich, 0676/88144201, viktor.trager(at)sos-kd.org
   
Bettina Klinger, Diakonie Österreich, 0664 / 314 93 95, bettina.klinger(at)diakonie.at