IHRE SPENDE ZÄHLT

Presseaussendung / Myanmar:

MYANMAR:
DAW AUNG SAN SUU KYI-URTEIL: „BESCHÄMEND!“

DER HEUTIGE SCHULDSPRUCH VON DAW AUNG SAN SUU KYI IN MYANMAR WIRD VON HEINZ PATZELT, GENERALSEKRETÄR VON AMNESTY INTERNATIONAL ÖSTERREICH, ALS BESCHÄMEND BEZEICHNET. ER ZEIGT SICH FASSUNGSLOS UND ENTSETZT ÜBER DIE BRUTALE WEGSPERRUNG DURCH EIN PANISCH ÄNGSTLICH HANDELNDES MILITÄRREGIME.

Meinungsfreiheit, MR-VerteidigerInnen

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Dienstag, 11. August 2009

Am 11. August wurde die pro-demokratische Oppositionsführerin vom Myanmar
im Insein-Gefängnis in Yangon für schuldig befunden, gegen die Auflagen ihres Hausarrestes verstoßen zu haben. Sie wurde zu weiteren 18 Monaten Hausarrest verurteilt.

„Daw Aung San Suu Kyi war mehr als 13 der letzten 20 Jahre in Haft, ohne dass es dafür jemals eine Berechtigung gab. Amnesty International fordert die sofortige Revidierung des Urteils und ihre bedingungslose Freilassung“, so Patzelt.

Amnesty International hat Am 27. Juli 2009 Daw Aung San Suu Kyi mit der höchsten Auszeichnung der Organisation ausgezeichnet, den „Ambassador of Conscience“ („Botschafter des Gewissens“). Sie ist die bekannteste von über 2.100 politischen Gefangenen in Myanmar und die Führerin der Oppositionspartei „Nationale Liga für Demokratie“.

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