IHRE SPENDE ZÄHLT
Presseaussendung:
Mit Menschenrechten gegen Armut
Amnesty International widmet sich einer der schlimmsten Menschenrechtskrisen unserer Zeit und lädt zur Tagung ins steirische Schloss Retzhof.
„Ich werde oft gefragt, was die schwerste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit ist, und meine Antwort ist immer dieselbe: Extreme Armut“ Mary Robinson, ehemalige UN–Hochkommissarin für Menschenrechte.
Angesichts des 17.Oktobers, dem internationalen Tag zur Abschaffung der Armut, ruft Amnesty International dazu auf, Armut nicht als rein wirtschaftliches, sondern vor allem als menschenrechtliches Problem anzuerkennen. Denn Menschen, die in Armut leben, leiden nicht nur unter materiellen Entbehrungen, sondern sie sind auch ohne Mitspracherecht, bedroht durch Gewalt und Vertreibung. Das Recht auf Nahrung, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und ein Dach über dem Kopf sind nur einige der Menschenrechte, die für ein Leben in Würde als Voraussetzung gelten.
Amnesty International widmet sich dem Thema Armut aus menschenrechtlicher Sicht. Die diesjährige Amnesty-Tagung vom 6.-8. November im Schloss Retzhof in der Steiermark behandelt daher auch genau dieses Thema. Die Tagung bietet in schöner Atmosphäre und mit fachlich kompetenten Trainern und Vortragenden einen interessanten Einblick für alle, die sich mit Armut näher auseinandersetzen möchten. Behandelt werden Themen wie die Entwicklungszusammenarbeit, dabei wird dem Menschenrechtsansatz auf den Grund gegangen und beleuchtet, was das in der Praxis für Menschen in Asien, Afrika oder Lateinamerika bedeutet. Armut ist aber nicht nur ein Problem der Länder des Südens. Auch in Europa und Österreich gibt es Menschen, deren „Recht auf Würde“ nicht gewahrt wird und der Blick aufs eigene Land wird bei der Tagung nicht ausgespart.
Programm und weitere Informationen zur Amnesty Tagung „Ein Recht auf Würde“ im Schloss Retzhof, Steiermark finden Sie unter www.amnesty-academy.at sowie im Anhang des Mails.

