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Artikel/Bericht / Nigeria:

Eine saubere Umwelt ist ein Menschenrecht

Amnesty International veröffentlichte kürzlich einen neuen Bericht zur Menschenrechtslage in Nigeria. Nigeria ist reich an Bodenschätzen, doch der Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Die Bevölkerung wird an den Einnahmen der Ölindustrie nicht beteiligt und leidet unter der Umweltzerstörung.


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Montag, 31. August 2009

Amnesty International veröffentlichte kürzlich einen neuen Bericht zur Menschenrechtslage in Nigeria. Nigeria ist reich an Bodenschätzen, doch der Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Der größte Teil der Gewinne aus Ölgewinnung geht direkt an den nigerianischen Staat. Der erwirtschaftete Gewinn wird den Aktionären der beteiligten Ölgesellschaften ausgeschüttet - Im Fall von Shell-Nigeria ist der nigerianische Staat der größte Anteilseigner. Zurück bleibt eine zerstörte Umwelt. Regeln und gesetzliche Vorschriften zur nachhaltigen Gewinnung von Öl werden nicht eingehalten und angewendet. Die Menschen werden zudem nicht über die Auswirkungen der Ölförderung auf ihre Umwelt informiert. Widerstand gegen die Ölunternehmen wird mit Gewalt niedergeschlagen. Helfen Sie mit, den Teufelskreis aus Öl, Umweltverschmutzung, Armut und Menschenrechtsverletzungen zu durchbrechen!