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Dringend Hilfe gesucht!

Gemeinsam mit über 100.000 AktivistInnen im weltweiten Urgent Action-Netzwerk können Sie unmittelbar bevorstehende Menschenrechtsverletzungen wirksam verhindern. Ihr Einsatz macht den Unterschied!>>

 

Machen Sie Erfolge möglich:

Häufig gestellte Fragen zu Urgent Actions

Was ist eine Urgent Action?

Urgent Action bedeutet „dringende Aktion“. Denn schnelles Handeln ist notwendig, wenn Stunden über das Leben und die Freiheit eines Menschen entscheiden können.

Amnesty startet eine Urgent Action (auch: UA),

•    wenn ein Todesurteil oder eine Hinrichtung droht,
•    wenn jemand aus politischen Gründen Morddrohungen erhält,
•    wenn AktivistInnen aufgrund ihrer legitimen Arbeit von Regierungen verfolgt, eingeschüchtert und schikaniert werden,
•    wenn Menschen in Gefahr sind, gefoltert, misshandelt oder aus politischen Motiven ermordet zu werden ,
•    wenn nach einer Festnahme der Inhaftierungsort ungeklärt ist und dadurch die Gefahr besteht, dass die Betroffenen im Gewahrsam der Sicherheitskräfte "verschwinden",
•    wenn Gefangene unverzüglich medizinische Hilfe brauchen,
•    bei unfairen Gerichtsverfahren,
•    wenn jemand allein aufgrund seiner Überzeugung, Religion, Hautfarbe, ethnischen Zugehörigkeit, sexuellen Orientierung, Geschlecht oder Herkunft verhaftet wird,
•    wenn Menschen die zwangsweise Abschiebung in einen Staat bevorsteht, wo Ihnen Menschenrechtsverletzungen drohen
•    wenn Zwangsräumungen drohen,
•    etc.

Zusätzlich zu den wesentlichen Informationen über den Fall geben wir Ihnen einen knappen Überblick über die aktuelle politische Lage, insbesondere die Menschenrechtssituation in dem betreffenden Staat. Sie erfahren dadurch z. B. welche Parteien oder gesellschaftliche Gruppen von der herrschenden Regierung besonders unter Druck gesetzt werden.


Macht mein Einsatz einen Unterschied?

Auf jeden Fall. Wir bekommen regelmäßig Rückmeldungen von Menschen, für die sich Amnesty eingesetzt hat. Sie bedanken sich für die Unterstützung, für die Solidarität und das Engagement von tausenden Amnesty-AktivistInnen aus der ganzen Welt. Amnesty ist gerade deswegen so erfolgreich, weil sich viele einzelne Menschen weltweit für dieselbe Sache einsetzen – und damit einen großen Unterschied machen. Amnesty-AktivistInnen sorgen dafür, dass alle Menschenrechte für alle Menschen zur Realität werden.

Urgent Actions erreichen vor allem zwei Dinge: Unmittelbaren Druck auf Regierungen und öffentliche Aufmerksamkeit. Ihr Appell ist deswegen wirksam, weil keiner Regierung egal ist, was die (Welt-)Öffentlichkeit über sie denkt. Und weil Sie gemeinsam mit über 100.000 anderen AktivistInnen im UA-Netzwerk die Behörden gehörig unter Druck setzen können. Amnesty wird von vielen Regierungen und Organisationen ernst genommen und respektiert – das erschwert unter anderem jenen Staaten die internationale Zusammenarbeit, die Menschenrechte mit Füßen treten.

Mit Urgent Actions macht Amnesty International den verantwortlichen Behörden klar, dass das Schicksal dieser Menschen von einer weltweiten Öffentlichkeit aufmerksam beobachtet wird. Denn besonders gefährdet sind Menschen, wenn niemand über Ihre Situation Bescheid weiß.


Wie wählt Amnesty Fälle aus?

Amnesty arbeitet zu einer Fülle von Menschenrechtsthemen und weltweit für Menschen in Gefahr. Einzelfälle, die Amnesty herausgreift, stehen immer stellvertretend für viele andere Menschen in ähnlichen Situationen. Auswahlkriterien für konkrete Fälle sind dabei unter anderem die Ausgewogenheit von Weltregionen, Identitäten und Themen, das Einverständnis der Personen, für die wir uns einsetzen, Chancen für besondere Wirksamkeit, die Arbeit anderer Organisationen oder strategische Überlegungen im Allgemeinen.

Daher fordert Amnesty bei Urgent Actions oft auch strukturelle Maßnahmen (z.B. die Abschaffung von diskriminierenden Gesetzen), von denen  viele Menschen profitieren würden.