WOMEN OF ZIMBABWE ARISE - WOZA

(c) WOZA WOZA-Aktivistinnen in Matabeleland South

WOZA ist eine Menschenrechtsorganisation in Simbabwe, die sich seit 2003 für die Rechte von Frauen einsetzt und auf die erheblichen sozialen, ökonomischen und menschenrechtlichen Probleme in Simbabwe aufmerksam macht. Immer wieder werden WOZA Aktivistinnen bei und wegen Ihrem Kampf für die Menschenrechte verhaftet und schikaniert. PolizeibeamtInnen schüchtern sie ein, greifen die Aktivistinnen an und beschneiden sie in ihrem Recht der freien Meinungsäußerung.

Trotzdem erheben die Aktivistinnen weiterhin ihre Stimme um für ihre Rechte mit friedlichen Mitteln zu kämpfen. Die Behandlung von WOZA-Aktivistinnen in Simbabwe zeigt die wachsende Intoleranz gegenüber friedlichen, öffentlichen Demonstrationen in denen die Politik der Regierung kritisiert wird.

WOZA wird von Amnesty International unterstützt, damit sich die Aktivistinnen ohne Gefahren befürchten zu müssen für die Menschenrechte einsetzen können. 2008 erhält WOZA den „Amnesty International Menschenrechtspreis“ von Amnesty Deutschland für ihren Einsatz im Kampf für die Menschenrechte.

Foto: AI Jenni Williams, Mitbegründerin von WOZA

Jenni Williams, Mitbegründerin von WOZA wurde schon 33-mal verhaftet und spricht über die Unterstützung von Amnesty International:

“Ihre Interventionen können unser Leben retten. Es hilft, den Verfolgern, den Angreifern eine Botschaft zu senden, und ihnen zu sagen: ‚Die Welt schaut zu’. Deshalb bitte ich Sie heute und morgen und in Zukunft darum, Ihre Solidarität mit Simbabwe auch weiterhin zu zeigen und zu vergrößern. Die Gewalt im Land nimmt leider wieder zu.“

 

 

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