
NORDKOREA: KINDER IN GEFANGENENLAGERN

Satellitenfotos beweisen die Existenz eines Lagerkomplexes für mehr als 200.000 politische Gefangene. Sie werden unter grauenhaften Bedingungen festgehalten. Was im Ausland seit Jahrzehnten vermutet wird, kann die Regierung Nordkoreas nun nicht mehr bestreiten.
RUSSLAND: NATALIA ESTEMIROVA - ERMORDERT

Die Journalistin war eine der führenden MitarbeiterInnen der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“ in Grosny, Tschetschenien. Sie wurde im Juli 2009 vor ihrem Wohnhaus in Grosny in ein Auto gezerrt und wenige Stunden später ermordert aufgefunden.
SIMBABWE: WOMEN OF ZIMBABWE ARISE (WOZA)

WOZA ist eine Menschenrechtsorganisation in Simbabwe, die sich seit 2003 für die Rechte von Frauen einsetzt und auf die erheblichen sozialen, ökonomischen und menschenrechtlichen Probleme in Simbabwe aufmerksam macht. Immer wieder werden WOZA Aktivistinnen bei und wegen Ihrem Kampf für die Menschenrechte verhaftet, misshandelt und schikaniert.
MEXIKO: INDIGENE FRAUEN FORDERN GERECHTIGKEIT NACH VERGEWALTIGUNG

Seit über neun Jahren fordern Inés Fernández Ortega und Valentina Rosendo Cantú, zwei indigene Mexikanerinnen, von der Armee und den Behörden Gerechtigkeit für die Vergewaltigung durch Soldaten, die sie im Jahr 2002 erlitten hatten.
IRAN: MOHAMMAD SADIQ KABUDVAND VERHAFTET

Mohammad Sadiq Kabudvand – Der Journalist setzt sich seit Jahren für Menschenrechte im Iran ein, insbesondere für die Rechte der kurdischen Minderheit. 2007 wurde Kabudvand von Sicherheitskräften ins berüchtigte Evin-Gefängnis in Teheran verschleppt.
SHINE A LIGHT - TAG DER MENSCHENRECHTE

Es war großartig! Stimmungsbilder der Aktionen in Österreich und weltweit sowie ein Video zum Shine A Light am Michaelerplatz in Wien finden Sie hier.
HOW WE WROTE FOR RIGHTS AND MADE A DIFFERENCE!
AMNESTY BRIEFMARATHON 2011
25.793 Appelle! Das ist die Anzahl aller Briefe, Faxe, E-Mails, Online-Appelle und Unterschriften auf Petitionslisten, die dieses Jahr im Rahmen des Briefmarathons (zwischen dem 5. und dem 15. Dezember) von Österreich aus zu Gunsten von Menschen in Gefahr verschickt wurden. Geschätzte 5.500 Personen haben sich österreichweit auf die eine oder andere Weise am Briefmarathon beteiligt. So waren u.a. mehr als 50 Schulen und über 100 Klassen beim diesjährigen Briefmarathon mit dabei.
Weltweit wurden dieses Jahr sogar mehr als eine Million Aktivitäten gesetzt.
Vielen herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung!
Mit Ihren Appellen haben Sie die Menschen in Nordkorea in ihrem Kampf für Menschenrechte unterstützt. Sie haben Gerechtigkeit und Wahrheit eingefordert für Natalia Estemirova sowie Inés Fernández und Valentina Rosendo. Sie haben sich für die Aktivistinnen von "Women of Zimbabwe Arise" stark gemacht sowie die sofortige und bedingungslose Freilassung von Mohammad Sadiq Kabudvand eingefordert (weitere Informationen zu allen diesjährigen Fällen finden Sie links auf dieser Seite).
Erste positive Nachricht – Mexikanische Regierung übernimmt offiziell die Verantwortung für die Vergewaltigung von Valentina Rosendo:
Die Mexikanische Regierung hat noch am 15. Dezember formal die Verantwortung für die Vergewaltigung und Misshandlung von Valentina Rosendo übernommen. Dies war eine wichtige Forderung des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Für Inés Fernández wird es eine eigene offizielle Anerkennung geben.
Die große internationale Aufmerksamkeit soll nun genutzt werden, um weiteren Druck auf die Mexikanische Regierung auszuüben, die nächsten wichtigen Schritte in den beiden Fällen zu setzen.
Valentina Rosendo bedankte sich wie folgt bei allen UnterstützerInnen:
The road to follow is still very long, however, we will like to take the opportunity to truly thank you for all your support; without your letters, your action and your solidarity, we would have not achieved this moment. To each one of you, Nomaá (Danke in Me’phaa).
Aber auch die aktuellen politischen Entwicklungen in Russland, wo zehntausende Menschen aufgrund der Manipulationen bei der letzten Parlamentswahl auf die Straße gehen und dafür von den Behörden verfolgt werden, sowie der Tod des nordkoreanischen Langzeitmachthabers Kim-Jong Il und die ungewisse Zukunft des Landes, zeigen, wie wichtig Ihr Beitrag für den weltweiten Schutz der Menschenrechte ist.
Ihre Stimme zählt! Ihre Briefe können Leben retten!

