AC-1209293

TÜREN ÖFFNEN

Blaues Gold

Das Menschenrecht auf Wasser in der entwicklungspolitischen Praxis

Veranstaltungsort:
Österreichisches Rotes Kreuz, Generalsekretariat
Wiedner Hauptstrasse 32
1040 Wien
www.roteskreuz.at/home/
(c) photocase / MMchen

Samstag, 22.09.2012 10:00 - 16:00

Am 28.7.2010 hielt die Generalversammlung der Vereinten Nationen fest, dass das Recht auf sauberes Wasser und sanitäre Versorgung eine Grundlage für die Realisierung aller Menschenrechte bildet. Im September 2010 bestätigte auch der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, dass das Recht auf Wasser im allgemein anerkannten Recht auf einen angemessenen Lebensstandard enthalten ist. Gleichzeitig hat eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen haben keine adäquate Toilette. Was bedeuten diese Zahlen? Und was bedeuten sie im Hinblick auf die Resolutionen der Vereinten Nationen?

Zur Erörterung dieser Fragen wollen wir in unserem Seminar Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der betroffenen Menschen geben, jenseits der globalen, politischen Rhetorik. Dazu werden wir Beispiele aus Entwicklungszusammenarbeitsprojekten auf dem Gebiet der Wasser- und sanitären Versorgung betrachten und diskutieren, inwieweit die Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser für die Betroffenen in der Praxis einen Mehrwert darstellen kann. Auf einen spannenden Dialog mit den Teilnehmern freuen sich Alexander Öze, Wassertechniker des Österreichischen Roten Kreuzes, und Lisa Stadlmayr, Juristin mit Spezialisierung im Bereich Menschenrechte.

TeilnehmerInnenanzahl:
8–18 Personen

Teilnahmebeitrag:
EUR 45,–/für Amnesty-Mitglieder EUR 35,–
Falls Sie sich den vollen Teilnahmebeitrag derzeit nicht leisten können, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir vereinbaren einen für Sie finanzierbaren Betrag.

TrainerInnen:  
Mag.a Lisa Stadlmayr
DI Alexander Öze

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